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Ostpreußen in der Moderne

22.04.2020

Die Ostsee bis hin zur baltischen See ist auch heute noch geprägt von einer kulturellen Eigenheiten, die seinesgleichen sucht. Eine Reise durch die Länder ist daher mehr als nur empfehlenswert. Besonders auch mit Bezug auf die Moderne. Was hat die Region zu bieten?

Kaliningrad – einen Enklave zwischen den Welten

Kaum ein Ort in Europa, der für so viel Aufregung und gleichzeitig Faszination sorgt wie Kaliningrad. Zwischen Ostpolen und Litauen befindet sich die kleine russische Enklave. Dies war früher ein Teil des nördlichen Ostpreußen, und hat auch heute noch jede Menge Bezug und Referenzen auf die damalige Zeit. Politisch betrachtet kann man hier ein kleines Russland sehen, welches näher an der EU und Europa dran ist, als sonst wo. Von dem Baltikum und Finnland vielleicht mal abgesehen. Eine wilde Natur, gepaart mit fast unendlichen Weiten und gleichzeitig jede Menge Ruhe. In Kaliningrad scheint man sich nicht unbedingt an der Moskauer Zeit zu orientieren. Hier sieht man sich eher am Rest von Europa orientiert. Das sorgt dafür, dass die Bindungen zu Polen und Litauen sehr viel enger sind als im Rest der Föderation. Mittlerweile kann man auch einen leichteren Zugang zum Visa in die russischen Enklave einreisen. Das sorgt für eine Zunahme am Tourismus und gleichzeitig eine Öffnung der Grenzen hin zu einem Russland, welches enger an der EU sein könnte und sollte.

Viele Kooperationen nach Litauen

Litauen befindet sich in der einmaligen Situation, dass sie das einzige Land in der EU sind, welches eine Westgrenze nach Russland hat. Aber auch sonst gibt es hier viele Eigenheiten zu vermerken. So ist zum Beispiel die Kooperation zwischen Vilnius und Kaliningrad stärker denn je. Nicht nur beim Warenaustausch, sondern auch bei der Entwicklung und Durchführung modernste Technologien tauschen sich die beiden Nachbarstaaten intensiv aus. Man nehme zum Beispiel die Lieferung von Flüssiggas aus Russland entlang der baltischen Küste ins deutsche Greifswald, oder auch Blitzino, ein Unternehmen, welches in der EU als auch in Russland sehr gerne gesehen ist. Beide Staaten kooperieren hier auf engstem Raum, erlauben aber gleichzeitig für nationale Feinheiten. Das sind Aspekte, die man vor allem Jahren an der Ostsee und im ehemaligen Ostpreußen nicht hätte vermuten können. Vielleicht aber heilen die Zeiten alle Wunden.

Touristisch aufgeschlossen

Durch die sukzessive Öffnung der Grenzen erfährt auch Ostpolen, sowie Kaliningrad, einen enormen Zuwachs am Tourismus. Besonders die Fahrradrouten entlang der Ostsee bis hoch zum Meerbusen von Riga sorgen für wahre Highlights unter den Urlaubern. Noch ist die Region zwar ein wenig hinten dran, was die touristischen Meilensteine betrifft. Allerdings scheint es nur eine Frage zu sein, bis auch hier die Zeichen der Zeit erkannt werden. Bis dahin kann man aber noch auf eine wilde Natur, extrem freundliche Menschen, und eine Historie treffen, die in der Region Nordeuropas seinesgleichen sucht. Und der Preuße an sich war schon immer eine herzliche und gute Person. Zeit, dies auch selber mal zu erleben und zu entdecken. Historie gepaart mit der Moderne – es gibt nicht viele Orte dieser Welt, wo man dies noch auf kleinstem Raum sehen kann.

 
 
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