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Einer der markantesten Vertreter der ostpreußischen Arbeiterbewegung, den heute kaum noch jemand kennt, war Albert Borowski


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Schulen in Osterode

Aktualisiert am 16.08.07

Das Osteroder Lehrerseminar in einem repräsentativen Gebäude aus dem 19. Jh. wurde 1926 zu Gunsten der Hochschule in Königsberg aufgelöst und das Haus von da ab als Oberlyzeum genutzt. Der Gebäudekomplex existiert aber nicht mehr. Er wurde nach dem 2. Weltkrieg abgerissen.

Zu Beginn des 1. Weltkriegs hatten General von Hindenburg und General Ludendorff mit ihrem Stab während der Tannenbergschlacht ihr Hauptquartier im Lyzeum von Osterode, der Auguste-Victoria-Schule nahe dem Aufgang zum evangelischen Friedhof, aufgeschlagen und leiteten von hier aus die Heeresverbände. Damit ergab sich der Ausgangspunkt für ein ganz besonderes Verhältnis der Osteroder und besonders der Schülerinnen zu den beiden herausragenden Heerführern der 1. Weltkriegs und gerade auch zu Generalfeldmarschall von Hindenburg. Das Gebäude war als Gymnasium errichtet worden, war dann Lyzeum und erhielt zum Andenken an den Sieger der Tannenbergschlacht den Namen "Hindenburgschule".

Aus der alten Knaben-Mittelschule ging 1877 die Höhere Bürgerschule hervor, die sich über die Zwischenstufen Realprogymnasium und Realgymnasium ab 1893 zu einem rein humanistischen Gymnasium entwickelte, dessen Reifeprüfung, anders als am Realgymnasium, endlich zum Studium an allen Fakultäten berechtigte. Der Tag der feierlichen Eröffnung der Höheren Bürgerschule am 9. April 1877 gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums in Osterode. Das Schulgebäude entstand bald nach dem 25jährigen Jubiläum der Schule 1902 und wurde am 10. April 1907 als „Kaiser-Wilhelm-Gymnasium“ eingeweiht. Für den Baustil nach Plänen des Königsberger Architekten Fritz Heitmann (1853 – 1921) war die niederrheinische Architektur des 18. Jhs. das Vorbild. Für die Verkleidung verwendete man bayrischen Jura-Sandstein und Muschelkalkstein. Ein eigenes Bootshaus am Drewenzsee für den Rudersport erhielt das Gymnasium im Jahr 1908.

Die Schüler und Lehrkräfte des Gymnasiums waren recht nationalbewusst. So meldete sich neben etlichen Schülern von der Obertertia an aufwärts die gesamte Oberprima 1914 als Kriegsfreiwillige. Im Krieg starben 17 Schüler und 2 Lehrer. Während der Tannenbergschlacht und den folgenden Kämpfen gegen die Russen dienten die Räume zur Unterbringung eines Landsturmbataillons, die Turnhalle wurde Hilfs-Lazarett. Ab Juli 1944 wurde die Schule ebenfalls wieder den Militärpersonen zur Verfügung gestellt. 1945 fiel sie dann den sowjetischen Truppen unversehrt in die Hände und hat sich bis heute als Schule gut erhalten.




















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