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Geschichte von Dorf und Gut

Das Dorf Sorquitten zwischen dem Gieland- und demLampaschsee wurde 1379 gegründet, als den Brüdern Christian und Otto von Oelsen durch Hochmeister Winrich von Kniprode hier Land übereignet wurde.

Seit 1451 gehörte das Gut Jan von Krenit Przebedowski. 1469 erwarb Georg von Schlieben, dessen Familie ihren Stammsitz in Gerdauen hatte, das Gut. In dieser Zeit entstand die Kirche. Nachfolgender Besitzer waren Sigismund von Egloffstein ab 1599 und die Familie von der Groeben ab 1693. Von diesen erbte das Gut 1750 die Familie von Bronikowski.

1804 trat Ernst Friedrich Gottlob von Mirbach aus Kurland als Käufer auf. Er und seine Nachfolger brachten das Gut zu wirtschaftlicher Blüte. Julius Ulrich von Mirbach (27. 6. 1839 - 26. 6. 1921), Jurist und Nationalökonom sowie ein Mitarbeiter Bismarcks, wurde 1888 in den Grafenstand erhoben. Im Wald seiner Sorquitter Besitzung betrieb er die Einzelstammpflege, eine frühe Form der heute populären naturgemäßen Waldwirtschaft.

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Bilder

Einstiger Zugang zum Schlosspark 2009 (F.-W. v. Oppeln)
Ansicht des Schlosses in Sorquitten von 1891 (F.-W. v. Oppeln)