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Immanuel Kant

Immanuel Kant wurde geboren am 22. April 1724 im Haus Vordere Vorstadt 22 als viertes von 9 Kindern des in ärmlichen Verhältnissen lebenden Riemermeisters Johann Georg Kant (gest. 1746), der von Memel nach Königsberg umgezogen war. Seine Mutter Anna Regina war die Tochter des Riemermeisters Caspar Reuter, von dem Vater Kant die Werkstatt erbte. Die Eltern Kants waren Pietisten, weshalb der Sohn das pietistische Friedrichskollegium besuchte. Der Großvater Kants war Sattler- und Riemermeister in Memel, der Urgroßvater Krugbesitzer in Werda bei Heydekrug. Dass Kants väterliche Vorfahren aus Schottland eingewandert sind, wie Kant meinte, ist inzwischen wohl widerlegt. Ziemlich sicher dagegen ist eine Abstammung von den Kuren. Die Vorfahren der Mutter Anna Regina (gest. 1737) kamen aus der Gegend von Nürnberg und von Tübingen.

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Immanuel Kant wurde geboren am 22. April 1724 im Haus Vordere Vorstadt 22 als viertes von 9 Kindern des in ärmlichen Verhältnissen lebenden Riemermeisters Johann Georg Kant (gest. 1746), der von Memel nach Königsberg umgezogen war. Seine Mutter Anna Regina war die Tochter des Riemermeisters Caspar Reuter, von dem Vater Kant die Werkstatt erbte. Die Eltern Kants waren Pietisten, weshalb der Sohn das pietistische Friedrichskollegium besuchte. Der Großvater Kants war Sattler- und Riemermeister in Memel, derUrgroßvater Krugbesitzer in Werda bei Heydekrug. Dass Kants väterliche Vorfahren aus Schottland eingewandert sind, wie Kant meinte, ist inzwischen wohl widerlegt. Ziemlich sicher dagegen ist eineAbstammung von den Kuren. Die Vorfahren der Mutter Anna Regina (gest. 1737) kamen aus der Gegend von Nürnberg und von Tübingen. Vater Johann Georg Kant hatte in die Familie des Riemermeisters Caspar Reuter eingeheiratet, der in Königsberg in der Sattlergasse eine Werkstatt betrieb, die Vater Kant übernahm. In diesem Haus wurde Kant geboren. Sein Bruder (gest. 1800) lebte später als Pfarrer in Kurland. Außerdem hatte Immanuel Kant drei Schwestern, von denen eine ihn in seinem letzten Lebensjahr bis zu seinem Tod pflegen konnte. Vier weitere Geschwister starben frühzeitig.

1732 - 1740 besuchte er das streng pietistische Collegium Fridericianum in Königsberg, Mit 16 Jahren bezog Kant die Albertina und studierte 1740 - 1746 Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie. Danach war er Hauslehrer bei verschiedenen ostpreußischen Familien, so bei Pfarrer Andersch in Judtschen (Kreis Gumbinnen), bei der Adelsfamilie Truchseß zu Waldburg in Rautenburg (Kreis Elchniederung) und in Groß Arnsdorf (Kreis Mohrungen) bei der Familie des Rittergutsbesitzers Bernard Friedrich von Hülsen. Mit seiner Rückkehr nach Königsberg 1754 begann seine wissenschaftliche Karriere. 1755 erfolgte die Promotion zum Magister mit einer lateinisch geschriebenen Arbeit „Über das Feuer“. Nach seiner Habilitation im selben Jahr über das Thema „Eine neue Beleuchtung der ersten Prinzipien der metaphysischen Erkenntnis“ und der mündlichen Verteidigung seiner Arbeit 1755 erhielt er die Venia legendi und gab darauf hin als Privatdozent Vorlesungen in den Fächern Logik, Metaphysik, Moralphilosophie, Mathematik, Physik, Geographie (was er als Lehrfach einführte), später noch Anthropologie, Pädagogik, Naturrecht, Theologie, gelegentlich Festungsbau. Ab 1770 war er ordentlicher Professor für Logik und Metaphysik.

Nach 10 Jahren introvertierter, aber intensiver Studien erschienen von 1781 – 1790 die drei großen „Kritiken“: Die Kritik der reinen Vernunft (1781), Die Kritik der praktischen Vernunft (1788) und die Kritik der Urteilskraft (1790). 1795 folgte die Abhandlung „Zum ewigen Frieden“. Die Bücher wurden nicht in Königsberg, sondern bei dem Buchhändler Johann Friedrich Hartknoch in Riga gedruckt.[1]

Seit Kant 1783 selbst ein Haus nahe dem Schloss besaß, in das er 1787 einzog, lud er für gewöhnlich illustre Persönlichkeiten zu seinen berühmten Tischgesellschaften ein. Das waren maximal fünf Personen, denn der Tisch bot nur sechs Personen Platz. Zu den erlauchten Gästen gehörten der Geheime Rat von Hippel, Kriminalrat Jensch, Doktor Hagen, Kriegsrat Scheffner, Professor Kraus, Kaufmann Johann Conrad Jacobi, Kaufmann Motherby aus Hull in England und weitere Geistesgrößen seiner Zeit. Andererseits verkehrte Kant auch in den bekannten Salons Königsbergs, so auch dem der Gräfin Keyserlingk, die 1758 ein Porträt des Philosophen als Kreidezeichnung anfertigte, das bis heute erhalten ist.

1796 stellte Kant die Vorlesungen ein, 1801 zog er sich aus den akademischen Ämtern zurück. Er starb am 12. Februar 1804. Aber Königsberg war für die nächsten fünfzig Jahre der Inbegriff für realistische Reformpolitik aus dem kritischen Geist seines großen Philosophen.

Das Leichenbegräbnis am 28. Februar war ein großes Ereignis. Der Trauerzug, dem sich die höheren Beamten, die Geistlichen, viele Offiziere, Deputierte der Kaufmannschaft und zahlreiche andere Männer angeschlossen hatten, begann am Sterbehaus. Zwölf Studenten trugen den Sarg zur traditionellen Begräbnisstelle nördlich des Königsberger Doms. Dort wurde er ohne weitere kirchliche Zeremonien in die Gruft gesenkt.

Der Maler Andreas Knorre nahm am Todestag die Totenmaske des kahl geschorenen Hauptes in Gips ab. Zwei Abgüsse blieben in Königsberg, einer kam nach Berlin an die neue Friedrich-Wilhelm-Universität Unter den Linden, seit 1883 aufbewahrt vom Anatomischen Institut der Charité in deren Anatomischer Sammlung. Vermutlich diente diese Totenmaske neben einer Marmorbüste Kants von Friedrich Hagemanns dem Bildhauer Schadow für dessen Marmorbüste für die Walhalla, angefertigt 1807/08, und sie überstand unentdeckt die Zerstörungen des 2. Weltkriegs. In neuerer Zeit fand sie sich überraschend wieder an.

Aus Anlass einer Schenkung des Professors D. U. J. Paul Krüger von 1587 hatten alle Professoren der Universität von Königsberg das Privileg, an der Nordwand des Doms in einer offenen Arkadenhalle beigesetzt zu werden, so auch Kant am 28. 2. 1804 als einer der letzten, denn ab 1809 wurde dieser Brauch polizeilich untersagt und der Friedhof am Dom eingeebnet. Nach den Vorstellungen des Kriegsrats Johann George Scheffner (1736-1820) erhielt Kant 1809/10 am östlichen Ende dieser Arkadenhalle eine abgeteilte eigene Grabstätte. Über dem Zugang zum Arkadengang ließ man die Worte „Stoa Kantiana“ anbringen. Doch schon 1824 befand sich die Scheffnersche Stoa in einem beklagenswerten Zustand und um 1850 verschloss man den verfallenden Arkadengang mit Brettern.

1880 barg man die Gebeine Kants aus dem Gemeinschaftsgrab des Professorengewölbes, vermaß sie und bestattete sie erneut in 2 Metallsärgen. Danach wurde an alter Stelle, angeregt durch die „Gesellschaft der Freunde Kants“, eine neogotische, verputzte Kapelle für den Philosophen eingeweiht, bis man sich zum 200. Geburtstag 1922 entschloss, eine neue Ehrenhalle zu errichten. Die Mittel dafür stellte der Industrielle Hugo Stinnes (1870 – 1924) zur Verfügung, die Ausführung übertrug man dem Professor an der Königsberger Kunstakademie Friedrich Lahrs und im April 1924 wurde das neue klassizistische Kantgrabmal aus rotem Rochlitzer Porphyr vom Rochlitzer Berg in Sachsen feierlich der Öffentlichkeit präsentiert. Sarkophag und Fußboden sind aus Marmor. Ein Besucher unserer Website informierte uns darüber, dass das schmiedeeiserne Gitter der Grabhalle von dem Kunstschmied Richard Balschunat geschaffen wurde.

Schloss Rochlitz ist eng mit der Ordensgeschichte verbunden. Hier starb am 14. Dezember 1510 der Hochmeister Herzog Friedrich von Sachsen, und unweit von hier, in der Stiftskirche von Wechselburg, wurde am 13. Februar 1511 Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach zum Ritter des Deutschen Ordens geschlagen und erhielt am selben Tag die unwiderrufliche Zusage für das Hochmeisteramt in Preußen.[3]

Zum 100. Todestag des Philosophen brachte man an der westlichen Schloßmauer eine Tafel mit dem berühmten Ausspruch aus der „Kritik der praktischen Vernunft“ an: „Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht … der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir“. Im selben Jahr wurde in Halle/S. die internationale Kant-Gesellschaft gegründet, die zahllose Untersuchungen zu Kants Leben und Lehre veröffentlichte und heute noch existiert.

Trotz Kriegseinwirkung ist die Anlage des Kantgrabes erstaunlich gut erhalten. Es wird kolportiert, dass das Kant-Mausoleum die Sowjetzeit nur deshalb überlebte, weil Kant als Wegbereiter des Marxismus-Leninismus galt, und davon soll auch der Dom profitiert haben, dessen Sprengung im Grundsatz bereits beschlossen gewesen sei. Andererseits stellt Jürgen Manthey in „Königsberg“ (Seite 147) fest, dass Lenin den Philosophen Kant entschieden abgelehnt und sich wie Marx auf Hegel bezogen hätte. Heute liegen auf dem Grab immer frische Blumen und Brautpaare pilgern nach der Trauung gerne hier her, um sich photographieren zu lassen. Bei der Kaliningrader Regionalregierung und sogar bei der russischen Staatsführung steht der deutsche Philosoph heute in so hohem Ansehen, dass man in Kant fast so etwas wie einen Markenartikel der Region Kaliningrad sehen kann - so Jurij Tschernyschew.

Das Wohnhaus von Kant befand sich in Sichtweite des Schlosses in der Prinzessinstrasse. Er hatte es am 30. 12. 1783 für 5.500 Gulden von der Witwe des Malers Johann Jacob Becker gekauft. Jener hatte ihn 1768 im Auftrag des Buchhändlers und Verlegers Johann Jacob Kanter (1738-1786), in dessen Haus Kant von 1768 bis mindestens 1774 gewohnt und gelehrt hatte, porträtiert. Dieses Bild konnte 1945 durch die Buchhandlung von Gräfe & Unzer in den Westen gerettet werden und befindet sich heute im Schiller-Nationalmuseum in Marbach.

Das Haus stand an einem Abhang unmittelbar am Schlossgraben, die Vorderseite lag höher, die Rückseite tiefer. Im Erdgeschoß befanden sich der Hörsaal, die Wohnung der Köchin, die für die Versorgung der mittäglichen Tafelrunde verantwortlich war, und die Küche. Seitlich angebaut war eine Sommerstube. Das Obergeschoß nahm der Esssaal, die Bibliothek, das Studierzimmer, ein Besuchszimmer und der Schlafraum Kants ein. Unter dem Dach hatte der Diener Martin Lampe sein Zimmer. Weil sein alter Diener trunksüchtig geworden war, trennte sich Kant 1802 von ihm. Neuer Diener wurde Johannes Kaufmann.

Nach Kants Tod verkaufte man das Haus an den Gastwirt Johann Ludwig Meyer, der hier ein Café betrieb, aber in Konkurs geriet. Bei der Versteigerung übernahm es der Zahnarzt Gustav Döbbelin, dessen Erben es dem benachbarten Kaufhaus Bernhard Liedtke vermachten, der das Kant-Wohnhaus 1893 oder 1896 wegen Geschäftserweiterung abreißen ließ. Kants Schreibpult, an dem er 49 Jahre zwischen 1755 und 1804 gearbeitet hatte und an dem er seine großen Werke schrieb, wurde in der Versteigerung seines Nachlasses vom Schuhmachermeister Ernst Gottlieb Gothe erworben und stand zuletzt im Kantzimmer der Albertina.

Im Bereich der Oberförsterei Moditten, unweit von Schloss Groß Holstein, nutzte Kant das Sekretärshäuschen als Wochenendhaus. Dieses idyllisch gelegene Forstamt hatte der junge Magister Immanuel Kant bei seinen Ausflügen in die Umgebung seiner Heimatstadt kennen gelernt und dazu die Bekanntschaft des Oberförsters Wobser gemacht, den er wegen seiner Schlichtheit und Geradlinigkeit schätzte. Da er sich in solcher Umgebung wohl fühlte, hielt er sich des Öfteren bei dem Försterehepaar auf und bewohnte in dieser Zeit das dabei stehende Fachwerkhäuschen mit einer mächtigen Linde daneben. Bei einem Aufenthalt hier 1763 verfasste er in diesem Gartenhäuschen die Schrift „Beobachtungen über das Gefühl des Erhabenen und Schönen“, das 1764 veröffentlicht wurde und große Aufmerksamkeit erregte. Das kleine Sekretärhaus wurde 1929 zum 205. Geburtstag von Kant restauriert und in eine Kant-Gedenkstätte umgewandelt.

Während des letzten Krieges beschlagnahmte das deutsche Generalkommando das gesamte Forsthausanwesen samt Kanthäuschen. Es entstand der „Gefechtsstand Moditten“ mit Baracken und Luftschutzbunker. In das Kanthäuschen zog die Telefonzentrale ein. Alles zusammen wurde beim Sturm auf Königsberg im April 1945 vernichtet. Möglicherweise wurde das Gartenhaus des Philosophen auch noch von den abziehenden Deutschen gesprengt. Was in späterer Zeit fälschlicherweise als noch existierendes Kanthäuschen bezeichnet wurde, war ein Fachwerk-Neubau, der zum nahe gelegenen ehemaligen Spittelkrug gehörte. Die Gebäude der Oberförsterei existieren nicht mehr.

Kant wurde beschrieben als elegant gekleideter Magister, als geistreicher Plauderer, der in allen Gesellschaftsschichten wohl gelitten war und der die Geselligkeit liebte und brauchte. Dabei war er kein Mitglied in einer der Königsberger Logen und pflegte wenig Umgang mit seinen Universitätskollegen. Dafür suchte er sich die Menschen aus, die er mochte und mit denen er seine Welt- und Menschenkenntnis erweitern konnte. Das waren die hohen Beamten der Provinz, Offiziere, Adlige, vor allem aber die großen Kaufleute, unter denen sich auch Engländer und Franzosen befanden. Dazu gehörte der Getreidegroßhändler Jean Claude Toussaint und dessen Erben. Kant bediente sich der Firma Toussaint zur Regelung finanzieller Angelegenheiten. Eine echte Männerfreundschaft verband Kant mit den Bankiers Ruffmann und Jacoby. Kants Herzensfreund war der Kaufmann Joseph Green aus Hull, ebenfalls Junggeselle, ein vielseitig gebildeter und politisch interessierter Mensch sowie ein ebenbürtiger Gesprächspartner. Die Firma Greens verwaltete Kants Vermögen. Nach dem frühen Tod des Freundes 1786 gewann Kant die Freundschaft von dessen Neffen und Erben Robert Motherby. Der heiratete Charlotte Toussaint und übernahm nach dem Tod seines Schwiegervaters dessen Haus in der Kneiphöfischen Langgasse, wo Kant dann regelmäßiger Sonntagsgast war.[2]

1904 wurde in Halle/Saale die noch heute bestehende international tätige Kant-Gesellschaft gegründet, die in den „Kant-Studien“ zahllose Untersuchungen zu Kants Leben und Lehre veröffentlichte. 1990 entstand eine russische Kant-Gesellschaft, deren Vorsitz Prof. Leonard A. Kalinnikow in Kaliningrad innehat. Der Vorsitzende der deutschen Gesellschaft "Freunde Kants und Königsbergs e. V." , Gerfried Horst, hat seinen Sitz in Berlin.

Nach dem Tode Kants beschlossen seine Freunde noch im selben Jahr, jedes Jahr zu seinem Geburtstag am 22. April zu einem Erinnerungsmahl zusammen zu kommen. Daraus entwickelte sich die „Gesellschaft der Freunde Kants“. 1814 schlug der Astronom Friedrich Wilhelm Bessel vor, zum Abschluss des Essens denjenigen zu bestimmen, der beim nächsten Festessen die Rede halten sollte. Man beschloss, in dem als Nachtisch gereichten Kuchen eine Bohne zu verstecken. Wer sie fand, wurde „Bohnenkönig“ und das Festessen nannte man seitdem „Bohnenmahl“. Letzter Bohnenkönig im Jahr 1945 war Bruno Schumacher, der noch am 12. Februar einen Kranz am Grab Kants niederlegte.

Die nach Westdeutschland geflüchteten Freunde Kants setzten die Tradition des Bohnenmahls in Göttingen, ab 1974 in Mainz fort und seit dem 22. April 2008 gibt es ein Bohnenmahl in Königsberg, an dem die Kaliningrader Freunde Kants teilhaben.

Literatur:

  • Dr. Willi Maslankowski, „Immanuel Kant: Von Gott, Freiheit und Unsterblichkeit“, Verlag Klaus Walterscheid (ISBN Nr. 3-935005-75-x). Das Buch verfolgt das Ziel, einen Inbegriff der Philosophie Kants zu vermitteln, wenn die Zeit fehlt, all seine Werke zu lesen.
  • Jürgen Manthey „Königsberg – Geschichte einer Weltbürgerrepublik“, Carl Hanser Verlag München Wien 2005, S. 117 ff

Im Museum der Stadtgemeinschaft Königsberg in Duisburg hängen verschiedene Porträts von Immanuel Kant, die Dietrich Graf von Dönhoff (1902 – 1991), letzter Besitzer von Schloss Friedrichstein, der Stadtgemeinschaft 1980 geschenkt hatte. Ein Brustbild des Philosophen stammt von Veit Hans Schnorr von Carolsfeld, zu Lebzeiten Kants angefertigt, diente 1822 als Vorlage für einen Kupferstich, ging dann verloren, wurde 1907 im Königlichen Kupferstichkabinett in Dresden zufällig wieder aufgefunden und gelangte in die Porträtsammlung der Familie Dönhoff. Das Original der Zeichnung überließ Schnorr von Carolsfeld dem Dresdner Kupferstich-Kabinett und noch heute existiert es im Dresdner Residenzschloss.


[1] Königsberg in Preußen, o. D., S. 16
[2] Fritz Gause, Kant und seine Freunde aus der Königsberger Kaufmannschaft, Königsberger Bürgerbrief 1969, S. 7 ff
3] Dr. Wolfgang Reske, Beziehungen Rochlitz - Königsberg, Königsberger Bürgerbrief, Winter 2013, S. 52 f

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