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Denkmäler, Skulpturen

Eines der bekanntesten Denkmäler Königsbergs ist das im Krieg nicht beschädigte Schillerdenkmal vor dem Neuen Schauspielhaus. Es wurde geschaffen von Prof. Stanislaus Cauer und 1910 zunächst vor dem seinerzeitigen Stadttheater am Rand des Königsgartens, dem späteren Paradeplatz, aufgestellt. 1934 versetzte man das Denkmal an seinen jetzigen Standort. Im seinerzeit liberalen, fortschrittlichen Königsberg fand Schiller mit seinen Werken große Resonanz. Bereits 1785 kamen seine „Räuber“ zur Aufführung. In den Jahren 1811 – 1834 war Schiller hier der meistgespielte Autor mit mehr Aufführungen, als sie Goethe, Lessing oder Kleist erlebten.


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[size= 12px]Eines der bekanntesten Denkmäler Königsbergs ist das im Krieg nicht beschädigte [/size]Schillerdenkmal[size= 12px]vor dem Neuen Schauspielhaus. Es wurde geschaffen von Prof. Stanislaus Cauer und 1910 zunächst vor dem seinerzeitigen Stadttheater am Rand des Königsgartens, dem späteren Paradeplatz, aufgestellt. 1934 versetzte man das Denkmal an seinen jetzigen Standort. Im seinerzeit liberalen, fortschrittlichen Königsberg fand Schiller mit seinen Werken große Resonanz. Bereits 1785 kamen seine „Räuber“ zur Aufführung. In den Jahren 1811 – 1834 war Schiller hier der meistgespielte Autor mit mehr Aufführungen, als sie Goethe, Lessing oder Kleist erlebten. [/size]


Das Kantdenkmal war ein Werk von Christian Daniel Rauch. Es wurde am 18. 10. 1864 vor dem Wohnhaus Kants aufgestellt. 1885 versetzte man das Denkmal in den Königsgarten vor der Universität. Zum Schutz vor Beschädigungen durch Bombenangriffe verbarg man 1944 die Statue im Park des Dönhoff-Schlosses Friedrichstein vor den Toren der Stadt. Das half jedoch nichts – Kant ging in den Monaten nach dem Krieg verloren.

Jahrzehnte später fand man in der Gipsformerei der Staatlichen Museen von Berlin in Charlottenburg eine Statuette der Büste von Kant, die Rauch als Übung für das große Original angefertigt hatte. Gräfin Dönhoff ließ davon einen Bronzeabguss machen und schenkte diesen 1989 der Stadt Königsberg, wobei sie den Transport dorthin in der Citroen-Ente ihres Neffen begleitete. Die Statuette fand einen Platz im dortigen Kant-Museum.

Nun ging man daran, auch das Original zu rekonstruieren. Rauch hatte den Philosophen in gleicher Weise als Nebenfigur am Denkmal Friedrichs des Großen in der Straße Unter den Linden in Berlin dargestellt, wo er sich mit dem Dichter Gotthold Ephraim Lessing im Gespräch zeigt. Somit hatte man eine maßgebliche Vorlage. Dann fand sich 1990 auch noch der originale Sockel aus dunkelrotem Granit in einem Schuppen an, so dass man die Größe – 2,70 Meter - einigermaßen genau errechnen konnte. In dieser Weise gebrieft machte sich der Berliner Bildhauer Harald Haacke daran, eineNachbildung anzufertigen. Diese war 1992 vollendet, gegossen bei Noack in Berlin-Charlottenburg, und wurde wieder auf dem Platz vor der Universität aufgestellt.

Carl Friedrich Hagemann, ein Schüler Schadows, modellierte noch zu Lebzeiten des Philosophen im Auftrag seines Lehrmeisters zwei Marmorbüsten von Immanuel Kant, und zwar eine ehrliche und eine etwas geglättete, geschönte - vermutlich den Wünschen Kants entgegenkommend. Die ehrliche Büste befindet sich heute in der Hamburger Kunsthalle. Die andere wurde zunächst in der Grabkapelle Kants am Dom aufgestellt, kam 1820 ins Auditorium Maximum der Alten Universität und 1862 ins Senatszimmer der Neuen Universität. 1945 rettete sie der Chirurg Oskar Ehrhardt aus dem Schutt und bewahrte sie bis zu seinem Abtransport 1948 in seinem Zimmer im Elisabeth-Krankenhaus in Königsberg auf. Seitdem ist sie verschollen. Jedoch existieren noch Gipsabdrücke dieser Fassung, die eine, noch von Hagemann in Königsberg angefertigte in der Friedrichwerderschen Kirche in Berlin, eine in der Porträtsammlung der Staatsbibliothek Berlin, eine im Kantmuseum des Königsberger Doms und eine im heutigen Universitätsmuseum. Solche Gipsbüsten wurden von der Firma Micheli in Berlin um 1900 angefertigt.

1795 modellierte Josef Mattersberger eine Kant-Büste. Diese ging in den Kriegsereignissen 1945 verloren. In Halle befindet sich jedoch ein Nachguss dieser Büste. Davon ließ Dr. h. c. Herbert Beister einen Abguss anfertigen, der 2004 im Namen der Stiftung Königsberg feierlich dem Kant-Museum in Kaliningrad übergeben wurde. Ein anderer Nachguss derselben Büste befindet sich im Museum der Stadt Königsberg in Duisburg.

Der Bildhauer Georg Fuhg aus Mehlsack meißelte aus Anlass des 700. Todesjahres von Walther von der Vogelweide eine Skulptur des Minnesängers in rotem Granit. Sie wurde 1930 im Tiergarten aufgestellt. Der Künstler hatte sie im Auftrag des Sängerbundes Ostpreußen geschaffen: Eine Kopie des Denkmals befand sich dann neben dem Dom auf den Kneiphof und das Original stand später im Hof der Universität. Im Jahr 2016 hat Walter von der Vogelweise wieder seinen Platz im Tierpark gefunden, und zwar fast an derselben Stelle wie einst in der Nähe des ehemaligen Gesellschaftshauses. Ein weiteres Werk von Georg Fuhg, der Hirsch als Firmensymbol für das ehemalige Restaurant „Zum Hirschen“ im Moskowskij Prospekt 166 (Tapiauerstrasse) ziert noch immer das Gebäude.

Südlich des Domchors auf dem Kneiphof befindet sich der Gedenkstein für Julius Rupp (1809 – 1884). Der Theologe und Divisionsprediger Julius Rupp war Großvater von Käthe Kollwitz, die um 1900 das Relief für den Gedenkstein schuf. Es wurde inzwischen durch eine Nachbildung ersetzt, die der Berliner Bildhauer Harald Haacke anfertigte. Julius Rupp gründete 1848 die erste freie evangelische Gemeinde. In deutscher und russischer Sprache ist auf dem Gedenkstein zu lesen: „Wer nach der Wahrheit, die er bekennt, nicht lebt, ist der gefährlichste Feind der Wahrheit selbst“.

Das Denkmal des Kurfürsten Friedrich III. von Andreas Schlüter, das König Friedrich Wilhelm III. der Stadt Königsberg anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Königskrönung Friedrichs I. 1801 schenkte und das gegenüber dem Neubau der Reichsbank von 1928 aufgestellt war, ging in den Nachkriegswirren verloren. Ein Nachguss, der durch den Fund einer vollständigen Gipskopie aus dem 19. Jh. in einer Ostberliner Gipsformerei möglich wurde, steht heute vor dem Schloss Charlottenburg in Berlin, ein weiterer Nachguss in der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen im Bodemuseum in Berlin. Als Episode sei erwähnt, dass 1807 ein französischer Soldat das Schwert des Standbilds in Königsberg stahl. Es wurde später von Rosenfelder nicht ganz stilgerecht ersetzt.

Das Denkmal der „kämpfenden Wisente“ von August Gaul (1869 - 1921), das 1912 vor dem Gebäude des Landgerichts als Geschenk des preußischen Kulturministers aufgestellt wurde, interpretierte man seinerzeit als die sich vor Gericht ewig bekämpfenden Widersacher Staatsanwalt und Verteidiger. Das Denkmal stand vorübergehend im Tiergarten und befindet sich heute wieder an der alten Stelle am Hansaring. Ursprünglich waren die Wisente für die Stadt Münster vorgesehen. Doch die Stadtväter lehnten ab, weil sie Hermann den Cherusker bevorzugten und in Gauls Tiergruppe sogar ein versteckte Bosheit vermuteten.[1]

Im Zoo gab es die Bronzeplastik des Tilsiter Elchs von Ludwig Vordermayer, die früher auf dem Tilsiter Anger stand, wo sie für lange Zeit einem Sowjetpanzer-Monument weichen musste, jetzt aber wieder auf dem Anger in Tilsit steht. Das Geweih ist oder war beschädigt.

Die Bronzeplastik „Zwei spielende Windhunde“, von Erich Schmidt-Kestner (15. 1. 1877 - ca. 1940) im Jahr 1930 geschaffen, stand ehedem als Geschenk des Künstlers an der Hauptpromenade des Tiergartens, nach dem Krieg aber im Garten eines sowjetischen Generals in Königsberg und wird heute in der Kunstgalerie der Stadt ausgestellt. Schmidt-Kestner war 1927 – 1933 Leiter der Bildhauerklasse an der Albertina, wurde dann entlassen und ging an die Kunstschule in Kassel.

Die Plastik Panthermutter, deren zwei Junge von einem Knaben gefüttert werden, von Walter Rosenberg 1913 für das Claaß-Denkmal geschaffen, stand ursprünglich am Hauptweg des Königsberger Zoos, nach dem 2. Weltkrieg im privaten Garten eines Generals und befindet sich seit 1992 wieder auf seinem alten Platz im Zoo. Hermann Claaß war einer der beiden ersten Königsberger Zoodirektoren.

Vor dem Schimpansenhaus im Zoo stößt man auf die lebensgroße Porphyrfigur des Orang – Utan, die 1930 der bekannte Tierbildhauer Arthur Steiner geschaffen und vor seinem Haus in der Kraus Allee aufgestellt hatte.

Neben dem Claaß-Denkmal existieren von Walter Rosenberg noch die Muschelkalkfiguren der Naturwissenschaften an der Hindenburgschule.

Im kleinen Park des Künstlerhauses westlich der Luisenkirche, ehemals das Albrechtstift, stand seit 1922 bis vor kurzem die Marmorskulptur "Nach dem Bade" (1905/1907) von Stanislaus Cauer. Jetzt wurde die Plastik in die Köniogsberger Kunstgalerie versetzt, damit sie keinen Schaden nimmt. Ebenfalls von Cauer ist der Puttenbrunnen (1908), der einst im Hof der Chirurgie stand, ehem. Wagnerstrasse/Drummstrasse, sein vielleicht berühmtestes Werk. Der Brunnen wurde 1908 fertig gestellt und bei der Brunnenausstellung in Posen 1912 mit dem ersten Preis bedacht. Die Posener wollten ihn kaufen, doch Cauer schenkte den Brunnen der Stadt Königsberg. Nach dem Krieg verfiel das Kunstwerk zunächst und wurde von Vandalen arg beschädigt. Von 2009 bis 2011 restaurierte die St. Petersburger Kunstwerkstatt "Nasledije" den Puttenbrunnen. Jetzt steht er, komplettiert um die Springbrunnentechnik, im Hof des Ozeanmuseums.[2]

Den Giebel der Kunstakademie ziert das Relief zweier geflügelter weiblicher Figuren mit Kranz und Füllhorn von Cauer (1916). Am früheren Mädchenlyzeum in der ehem. Hindenburgstrasse haben sich Mädchenköpfe von Cauer erhalten. Das Hochrelief „Genius“ von Cauer hat in der Kunstgalerie einen geschützten Platz gefunden.[4] Die Figur des Herkules an der Schleuse des Hammerteichs am Ende des Prospekts Mira und dem Beginn der Bassejnaja entstand 1912/1913 und ist dort noch immer vorhanden. Die Schleuse muss dringend saniert werden (Stand 2012), weil sie sich in einem für den Straßenverkehr gefährlichen Zustand befindet. In diesem Zusammenhang erinnerte man sich an die Herkulesskulptur. Sie kam auf die "Liste der zu schützenden Objekte des kulturellen Erbes mit regionaler Bedeutung" und soll restauriert werden.[5]

Von Hermann Brachert haben Werke überlebt, so die Arbeiterskulptur am Haus der Technik und die Eingangstür zum Haus der Gebietsverwaltung, dem einstigen Finanzamt.

Anstelle der Burgkirche östlich des Schlossteichs erhebt sich heute der Neubau der Fernseh- und Rundfunkgesellschaft „Janmar“. Unweit davon befinden sich eine Weltzeitsäule sowie der E.-T.-A.-Hoffmann-Gedenkstein, ein Findling. Er zeigt ungefähr die Stelle, an der das Elternhaus Hoffmanns einst stand. Möglicherweise ist das derselbe Findling, der usrprünglich für ein Denkmal Lenins vorgesehen war und lange unbeachtet neben dem Haus der Räte lagerte. Nur die erklärenden Tafeln wurden ausgetauscht.

Aus Anlass der 750-Jahr-Feier erhielt Kaliningrad auf Initiative der Stiftung Königsberg und wesentlich organisiert und finanziert durch Dr. Herbert Beister den Nachguß des Denkmals von Herzog Albrecht, für das auch die Landsmannschaft Ostpreußen einen namhaften Betrag zur Verfügung gestellt hat. Das Original war von dem Bildhauer Friedrich Reusch geschaffen worden und stand ursprünglich vor dem Haberturm auf dem Münzplatz, ab 1935 neben dem Turm des Kürschners. Der Sockel des Denkmals hatte den Krieg überstanden. Er trägt jetzt eine Tafel, auf der in deutsch und russisch der Hinweis steht: „Herzog Albrecht, Gründer der Universität". Auf den Schriftrollen in der Hand des Herzogs sind die Jahreszahlen 1525 (Einführung der Reformation) und 1544 (Gründung der Universität) festgehalten. Das Denkmal wird auf Betreiben von Igor Odinzow ergänzt durch eine halbrunde Umrandung aus dem gleichen Material wie der Sockel. Der Standort befindet sich unweit des Kantgrabes am Dom auf dem Gelände der ersten Universität.

Initiiert von der weißrussischen Kolonie in Königsberg - 10 Prozent der Einwohner in der Oblast stammen von dort - schenkte Weißrussland der Stadt Kaliningrad zum 750. Geburtstag das Denkmal für den in Weißrussland verehrten Aufklärer der Renaissance Franzisk Skorina, der Königsberg 1530 auf Einladung Herzog Albrechts besucht hatte und hier von diesem geadelt wurde. Das Skorina-Denkmal steht inmitten einer Grünanlage vor der Universität.

Außerdem erhielt Königsberg ein Denkmal des Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (1720 - 1797), geboren in der Stadt Bodenwerder an der Weser, der den Deutschen als Lügenbaron und den Russen als Literat gilt. Das Denkmal - finanziert durch die deutsche Münchhausen-Gesellschaft in Bodenwerder, der Partnerstadt von Königsberg, und geschaffen vom deutschen Kunstschmied Georg Petau aus Polle, wurde zur 750-Jahr-Feier im Park der Luisenkirche aufgestellt. Münchhausen, deutscher Offizier im Dienste der russischen Zarin und Abenteurer, ist angeblich bei seinem Aufenthalt in Königsberg auf der Reise nach St. Petersburg 1738 oder auf der Rückreise 1750 durch Zechprellerei und ansonsten durch seine Lügengeschichten aufgefallen. Als die Stadt Bodenwerder kürzlich die Schulden ihres Bürgers mit der symbolischen Übergabe eines Talers beglich, wurde die Idee zum Denkmal geboren. Die begehbare Münchhausen-Skulptur zeigt die in Metall herausgearbeitete Silhouette des Barons, der auf einer Kanonenkugel reitet.

Der Lügenbaron besitzt in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ungemeine Popularität. Das hat mit dem 1979 gedrehten Film "Genau jener Münchhausen" zu tun, den damals 290 Millionen Menschen sahen.Auf Initiative von Alexander Sacharow, Leiter des Deutschen Hauses, und dem von ihm geleiteten Club "Die Urenkel Münchhausens" entstand 2011 am Pregelufer in Höhe des Fischdorfs ein neues Münchhausen-Denkmal, das einen der Kanonenstiefel des Lügenbarons darstellt..[3]

Das Denkmal des Professors der Chirurgie Karl-Heinrich Burow von Emil Hundrieser, das einst vor dem Wohnhaus des Arztes in Königsberg stand, wurde von seinem Urenkel Dr. Ernst Meyer gerettet und befindet sich jetzt im Albertinum in Göttingen.

Auf dem Hügel, auf dem einst das Observatorium stand, errichtete man als Ergebnis eines vehementen Bürgerprotestes eine Gedenkstätte für die ehemaligen Professoren der Albertina, die auf dem nicht mehr existierenden Professorenfriedhof nahe bei begraben worden waren. Die Gedenkstätte, die der russische Bildhauer Walerij Kowaljow gestaltete, hat die Form eines halbrunden Amphitheaters und wird von einem Gedenkstein dominiert. Auf einer Gedenktafel werden die Professoren mit Namen, Lebensdaten und Wissenschaftsgebiet geehrt, die an der Albertina gelebt und gewirkt haben. Darunter befinden sich berühmte Einwohner wie der Astronom Friedrich Wilhelm Bessel, der Physiker Franz Ernst Neumann und der Königsberger Oberbürgermeister und Schriftsteller Theodor von Hippel. Unweit entfernt befindet sich das neu errichtete Denkmal für den Ersten Weltkrieg.[7]

Für die Skulptur "Kind mit Katze" hatte das Zentrum für Denkmalschutz in Kaliningrad im Dezember 2012 eine Renovierung geplant. Der Kinderkopf war abgeschlagen, die ganze Skulptur war voller Risse und grün angelaufen. Im Zusammenhang damit bat das Zentrum für Denkmalschutz die Stadtbewohner erfolgreich darum, alte Fotos bereit zu stellen. Jetzt konnte der Knabe mit der Katze restauriert werden. Die Skulptur wurde 1934 von der Künstlern Liselotte Steiner, der Frau des Bildhauers Arthur Steiner, geschaffen. Sie ist aus Muschelkalk und stand mindestens seit der Nachkriegszeit in der Kommunalnaja Straße 73 oder 77 (ehemalige Boysenstrasse und Ziethenstrasse). Der Kaliningrader Künstler Fjodor Moros hat die Skulptur restauriert. Sie steht seit 2016 wieder vor dem Hauseingang in der Kommulnaja Strasse 77, wo die Steiners vor dem Krieg gewohnt haben.[8]

In der Strasse Malojaroslawskaja hat sich Denkmal von 1923 erhalten, dass den gefallenen Pioniersoldaten gewidmet ist. Es stand neben einer Kaserne, in der das Pionierbataillon stationiert war. Auf der Pyramide ist ein Relief angebracht mit dem Titel "der sterbende Krieger" von dem Bildhauer Paul Borchert und eine Gedenktafel mit der Inschrift "Unseren gefallenen Kameraden". Eine weitere Tafel von 1991/92 informiert darüber, dass das Denkmal vom Verein "Gedenkstätten Königsberg" restauriert wurde. Im Jahr 2013 wurde es erneut restauriert und dabei fehlende Teile ersetzt.[6]

Die Bronzebüste der Königsbergerin Britta von Zezschwitz, geb. Bruns, Tochter des medizinischen Direktors der Königsberger Kliniken, die Stanislaus Cauer 1932 gestaltet hat, konnte auf Betreiben des Vereins der Freunde Kants und Königsbergs 2017 der Kunstgalerie Kaliningrad übergeben werden.


[1] Silke Osman, Tierbildhauer mit eigenem Maß, PAZ Nr. 18/2011 vom 7. Mai 2011
[2] Jurij Tschernyschew, In alter Schönheit an neuem Platz, Oprbl. Nr. 32/2011 vom 13. August 2011
[3] J.T. "Stiefel des Lügenbarons entdeckt", Oprbl. Nr. 41/2011 v. 15. Oktober 2011
[4] Jurij Tschernyschew, Er schuf Königsbergs Puttenbrunnen, PAZ Nr. 25/2008 (21. Juni), S. 14
[5] Jurij Tschernyschew, "Herkules" wird restauriert, Oprbl. Nr. 16/2012 (21. April), S. 13
[6] J. T., Vandalen verschonten Kriegerpyramide, Oprbl. Nr. 6/2014 (8. Februar), S. 13
[7] Jurij Tschernyschew, Russen ehren deutsche Professoren, Oprbl. Nr. 32/2014 (9. August), S. 13
[8] Uwe Niemeier, Kaliningrad Domizil, 2. 12. 2016; W. Richter-Reichhelm, „Kind mit Katze“ – Restauration wirft Fragen auf, Königsberger Bürgerbrief, Sommer 2017, S. 86

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Kämpfende Wisente von August Gaul (2012)
 
 
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