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Kirche St. Matthias

Bemerkenswert ist die ursprünglich aus Findlingen und Backsteinen errichtete, später außen barock verputzte Pfarrkirche St. Mathias in der Südostecke der Altstadt. Sie wurde Ende 1400 durch Bischof Heinrich III. Sorbom geweiht. Dabei ereignete sich der Legende nach ein Blutwunder, als einige Blutstropfen aus einer Hostie herabflossen, die der Bischof gerade hochhob. Bischof Heinrich starb einige Tage später, am 12. Januar 1401, in Heilsberg. Das Wunder lockte aber Wallfahrer an, deren Anzahl insbesondere im 17. Jh. ständig zunahm und eine Erweiterung der Kirche erforderlich machte.

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Bemerkenswert ist die ursprünglich aus Findlingen und Backsteinen errichtete, später außen barock verputzte Pfarrkirche St. Mathias in der Südostecke der Altstadt. Sie wurde Ende 1400 durch Bischof Heinrich III. Sorbom geweiht. Dabei ereignete sich der Legende nach ein Blutwunder, als einige Blutstropfen aus einer Hostie herabflossen, die der Bischof gerade hochhob. Bischof Heinrich starb einige Tage später, am 12. Januar 1401, in Heilsberg. Das Wunder lockte aber Wallfahrer an, deren Anzahl insbesondere im 17. Jh. ständig zunahm und eine Erweiterung der Kirche erforderlich machte.

Aus Mitteln des Bischofs Christoph Andreas Szembek errichtete man zunächst bis 1739 das nördliche Seitenschiff, nach einem Brand 1770 das südliche Seitenschiff bis 1781 und den gesamten Kirchenraum verlängerte man dabei um 3 Joche ostwärts. Baumeister war Friedrich Bauch aus Plebania Wolka - Pfarresfeldchen bei Mohrungen. Der Architekt der Außenfassade und des Turmhelms, der 1791 dem Glockenturm von 1509 aufgesetzt wurde, war Ernst Masuhr.

Auf der Kirchhofsmauer stehen die Figuren der 12 Apostel.

Innen Tonnengewölbe auf viereckigen Pfeilern.

Die Kirche wurde unter Beteiligung der Heimatkreisgemeinschaft Rößel restauriert.

Die barocke Ausstattung ist weitgehend erhalten:

Hochaltar und Seitenaltar von Christian Bernhard Schmidt aus Rößel um 1780, der auch die hölzernen Kapitelle und den figürlichen Giebelschmuck beisteuerte;

• ein Seitenaltar von Carl Ludwig Biereichel um 1830;

• stehende Figur der Muttergotte s aus Lindenholz um 1380;

• 10 Apostelbilder schuf Johannes Langhanki 1776

• zwei barocke Beichtstühle

Altäre im nördlichen Schiff:

Marienaltar mit Muttergottes im Silberkleid von 1726,

Nikolausaltar mit Apotheose der hl. Familie (vermutlich Johannes Langhanki d. J) und hl. Nikolaus im Giebel,

Valentinsaltar von 1683 mit Gemälden von vermutlich Johannes Langhanki d. J. ,

Kreuzaltar um 1770 mit Votivtäfelchen aus Silber;

 
 
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