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St. Georgenkirche in der Stadt Marienburg

Die Ursprünge der St. Georgenkirche (kosciol sw Jerzego) in der südlichen Neustadt gehen in die Ordenszeit zurück - erste urkundliche Erwähnung 1403 - und stehen in Verbindung mit dem Georgenhospital, das um 1630 niederbrannte. Nach Zerstörungen im 2. schwedisch-polnischen Krieg 1658 erfolgte der Neubau 1669/70.

Bereits 1526 wurde in dieser Kirche evangelisch gepredigt, bald danach auch in anderen Kirchen in Marienburg. 1569 erhielt Marienburg das Religionsprivileg und durfte im Rahmen der Augsburger Konfession die evangelische Lehre im katholischen Umfeld vertreten. Seit 1598 - nach einer entsprechenden Entscheidung des polnischen Reichstages in Krakau und infolge der Abwehrmaßnahmen der Gegenreformation - war St. Georgen die einzige Pfarrkirche der Lutheraner im katholischen Marienburg bis 1945.

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Die Ursprünge der St. Georgenkirche (kosciol sw Jerzego) in der südlichen Neustadt gehen in die Ordenszeit zurück - erste urkundliche Erwähnung 1403 - und stehen in Verbindung mit dem Georgenhospital, das um 1630 niederbrannte. Nach Zerstörungen im 2. schwedisch-polnischen Krieg 1658 erfolgte der Neubau 1669/70.

Bereits 1526 wurde in dieser Kirche evangelisch gepredigt, bald danach auch in anderen Kirchen in Marienburg. 1569 erhielt Marienburg das Religionsprivileg und durfte im Rahmen der Augsburger Konfession die evangelische Lehre im katholischen Umfeld vertreten. Seit 1598 - nach einer entsprechenden Entscheidung des polnischen Reichstages in Krakau und infolge der Abwehrmaßnahmen der Gegenreformation - war St. Georgen die einzige Pfarrkirche der Lutheraner im katholischen Marienburg bis 1945.

Die jetzt dreischiffige Hallenkirche entstand 1712 - 1714 nach einem Entwurf von Maurermeister Johann Michael Panisch aus Danzig, aus Kostengründen in billigerem Fachwerk. Nur Turm und Giebel sind massiv aufgeführt. Außerhalb der Kirche gibt es noch Grabsteine aus dem 18. Jh., sowie ein barockes Eingangstor. 1926 Anbau eines Gemeindesaals im Norden.

Im Innern ist die Holzdecke in Form eines Kreuzgewölbes mit Brettern verschalt. Emporen vom Anfang 18. Jh. Die Kirche wurde 1731 ausgemalt, was aber nicht mehr zu sehen ist.

Ausstattung:

  • das Kruzifix mit Maria und Johannes von 1687 stammt noch aus dem Vorgängerbau,
  • Kanzel von 1714
  • barocker Altaraufsatz, um 1718,
  • Kirchenvätergestühl von 1708,
  • Chirurgengestühl von 1737.
  • Das Taufgestell von 1685 ist eine wertvolle Barockschnitzerei.
  • Verschiedene Epitaphien aus Renaissance und Barock.
 
 
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