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Klonowo - Klonau

Der Ort wurde 1379 mit Handfeste gegründet, aber bereits 1349 urkundlich erwähnt. Der Name Klonau leitet sich ab von dem Wort “Klon” als der pruzzischen Bezeichnung für den Ahorn. In der Tat gab es gerade im Gebiet um Klonau einige Stellen mit Bergahornbeständen.

Recht stattlich waren die Besitzungen der Familie v. Negenborn in diesem Teil Ostpreußens, zu dem auch das Gut in Klonau bis 1945 gehörte. Zur Ordenszeit wurde das Gut erstmals 1379 in den Akten des Amtes in Gilgenburg aufgeführt. 1530 verschrieb Herzog Albrecht u. a. dieses zu dieser Zeit wüste Gut an Hans und Jorgen von der Gablenz und gab ihnen Geld zur Wiederansiedlung, doch wurde es 1579 immer noch als wüst aufgeführt. Später gehörte es mit dem ganzen südlichen Drittel des Kreises Osterode zu den mit fast 80.000 ha riesigen Latifundien der Grafen von Finckenstein, die nach den Belastungen durch die napoleonischen Kriege und die Stein- Hardenbergschen Reformen zur Zwangsversteigerung kamen.

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