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Orangen- oder Pomeranzenmarmelade

09.06.2018

Kaufen Sie beim Obsthändler achtzehn bittere Orangen und neun unbehandelte Zitronen, setzen die Früchte mit so viel Wasser auf, dass sie gerade bedeckt sind. Sie sind weich gekocht, wenn sie sich mit einem Holzlöffel leicht stechen lassen. Durchschneiden, mit einem Löffel das Innere ausschaben, das durch einen Durchschlag zu dem Kochwasser getrieben wird. Kerne und Häute werden nochmals mit wenig Wasser eine halbe Stunde lang gekocht, um ihnen das Letzte des Pektins zu entziehen; durchgießen und zu dem Früchtebrei geben. Die Schalen werden in feine Streifen geschnitten oder durch den Fleischwolf oder eine gröber schneidende Zerkleinerungsmaschine gedreht. Es ist schön, wenn man in der fertigen Marmelade die goldgelben Schalenstückchen sieht.

Jetzt mischen Sie alles und wiegen die Menge. Auf 500 Gramm rechnen Sie 750 Gramm Zucker. Teilen Sie die Masse in zwei, besser in drei Teile, damit Sie nicht zu viel auf einmal kochen müssen, es geliert zuverlässiger.

Jetzt machen Sie sich mit der abgewogenen Zuckermenge Krumpelzucker, das heißt, Sie geben ihn trocken in einen Kochtopf auf das Feuer und rühren, bis sich der Zucker ballt und tüchtig heiß ist, ohne zu brennen. Löschen Sie mit dem Fruchtbrei und rühren weiter, bis sich aller Zucker gelöst hat. Sobald die Masse in vollem Kochen ist, rechnen Sie noch acht bis zehn Minuten, machen die Geleeprobe und füllen in Gläser ab. Diese Geleeprobe brauchen Sie nur beim ersten Mal zu machen, nachher kennen Sie ja die Kochdauer, die von dem Pektingehalt abhängt, der wiederum durch den Reifegrad der Früchte bedingt ist.

 
 
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