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Gastgeber in Ostpreußen

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Erinnerung an Ursula Enseleit aus dem Kreis Angerburg

25.07.2018

Ursula Enseleit (25. 7. 1911 – 8. 8. 1997) wurde in der Familie Riel in Wenzken, Kreis Angerburg, geboren. Aufgewachsen ist sie unweit im alten Schulhaus in Kutten. Ursula Riel ließ sich zur Lehrerin ausbilden und nahm eine Stelle an einer Schule in Goldap an. Ihr Mann fiel im 2.Weltkrieg. Nach der Flucht aus Ostpreußen studierte sie am Pädagogischen Institut in Magdeburg, ging 1950 nach Westdeutschland und studierte erneut, diesmal an der Landeskunstschule in Mainz. Erste Zeichnungen und Gedichte entstanden, Studienreisen führten sie durch Deutschland und ins Ausland, erweiterten ihren Gesichtskreis. Bald wurde ihr vielseitiges Schaffen auch mit Preisen gewürdigt In der Empfangshalle des Rathauses Bad Mergentheim befindet sich ihr bekanntestes Werk, die Bronzeskulptur „Quattuorvirat“, die die vier Köpfe der Ostdeutschen Georg Forster, Andreas Schlüter, Bogumil Goltz und Arthur Schopenhauer zeigt. Der Sockel symbolisiert einen knorrigen Weidenstrumpf, wie man ihn in der Weichselniederung antrifft.[1]



[1] Silke Osman, Gedenktage 2011, PAZ Nr. 1/2011 (8. Januar), S. 9

 
 
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