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Der Flughafen Devau feiert sein 100jähriges Bestehen

10.07.2019

Der Königsberger Ortsteil Rischskoje - Devau befindet sich nordöstlich des Vororts Kalthof. In Kalthof gab es das Devauer Feld, auf dem Königs Friedrich Wilhelm I. einen Exerzierplatz anlegte, der damit zum ältesten Übungsplatz der preußischen Armee wurde. Folgerichtig entstanden in Kalthof, aber auch in Devau, etliche Kasernenbauten. In den zurückliegenden Jahrhunderten hatte sich auf einem Hügel in Devau eine Gaststätte, ein Königlicher Erbpachtkrug, etabliert, der sich zu einem beliebten Ausflugsziel der Königsberger entwickelte.

Schon während des 1. Weltkriegs existierte hier eine Flieger-Beobachtungs-Schule. Anknüpfend daran begann man 1919 hier mit der Anlage eines Flugfeldes. 1922/23 baute man nach Entwürfen des Architekten Hanns Hopp ein Empfangsgebäude und am 30. 4. 1922 eröffnete man die Fluglinie Königsberg – Riga – Moskau, die erste internationale Linienflugverbindung der Sowjetunion. Ab 1933 wurde der Flughafen Devau vornehmlich militärisch genutzt und mit Beginn des Russlandfeldzugs 1941 starteten hier viele Bomber ihre Angriffe auf die Sowjetunion.

Heute wird der alte Flughafen in Devau nur noch von kleinen Sportflugzeugen und von Hubschraubern frequentiert. Die Reste des einstigen Empfangsgebäudes nutzt heute der Kaliningrader Sportfliegerclub. 1910 wurde in Devau außerdem die Ostmark-Brauerei gegründet, die relativ gut über den 2.Weltkrieg kam und weiterhin produzierte, zuletzt unter der Regie der Heineken-Brauereikette. Die hat aber inzwischen wohl die Lust am Bierbrauen in Kaliningrad verloren.

 
 
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