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Bischoff, Corinth und Mollenhauer

05.01.2020

Jeden ersten Sonntag im Monat bietet das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung um 14 Uhr eine öffentliche Führung zu unterschiedlichen Themen an.

Dieses Mal stellt die Praktikantin und angehende Kunststudentin Jenke Eichhorn ihre Lieblingsbilder bedeutender impressionistischer und expressionistischer Maler in der Gemäldeabteilung vor.

Der Maler und Grafiker Eduard Bischoff (1890-1974), Schüler und von 1936 bis 1945 Lehrer der Königsberger Kunstakademie, gehörte nach dem zweiten Weltkrieg in der alten Bundesrepublik zu den führenden Künstlern, die die Tradition der ostpreußischen Kunst fortsetzten. Besonders der ostpreußischen Landschaft blieb Bischoff in seiner Malerei treu. Viele seiner Gemälde zeigen weite Landschaften mit Bauern und Fischern, Pferden und Elchen.

Ernst Mollenhauer (1892-1963) gehörte zu der Generation der nach dem Ersten Weltkrieg tätigen Expressionisten. Als solcher und als Schwiegersohn und Nachfolger Hermann Blodes im gleichnamigen Hotel in Nidden war Mollenhauer die treibende Kraft der Künstlerkolonie Nidden nach 1918 bis 1945. Mollenhauers Malerei steht somit wie kaum ein zweites Werk für die Künstlerkolonie Nidden und den ostpreußischen Expressionismus gleichermaßen.

Lovis Corinth (1858-1925) zählt zu den einflussreichsten Malern des deutschen Impressionismus. Der gebürtige Ostpreuße lernte sein Handwerk an der Königsberger Kunstakademie und später an der Akademie der Bildenden Künste in München und in Paris. Corinths Akte, seine Stillleben und Landschaften markieren einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung der deutschen Malerei. Sein Spätwerk verwischt die Grenzen zwischen Impressionismus und Expressionismus. Bekannt wird Corinth durch zahlreiche Selbstbildnisse und kritischen Motive.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Kontakt Öffentlichkeitsarbeit und Marketing Ostpreußisches Landesmuseum
Janina Stengel, Wissenschaftliche Volontärin
Tel. +49 (0)4131 7599528, E-Mail: j.stengel@ol-lg.de

Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
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