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Dannenberger Hopfen – Ein fast vergessenes Wichtiges

12.02.2020

Seit dem 14. Jahrhundert wurde im Wendland Hopfen angebaut. Das "Hannoversche Wendland" war lange Zeit auch unter dem Namen "Lüneburger Wendland" bekannt. Als unverzichtbarer Bestandteil beim Bierbrauen war Hopfen eine bedeutende Einkommensquelle in der heimischen Landwirtschaft und zugleich ein Handelsgut, das aus dem Wendland über die Elbe, die Ilmenau und den Hopfenkarrenweg durch die Heide bis nach England, Amerika, Skandinavien und in die baltischen Länder exportiert wurde.

Die Stadt Dannenberg (Elbe) war Standort eines Hopfenbauvereins und eines Hopfenmarktes mit einem „importanten Hopfenhandel“. Es gab mit „Hopfenbällen“ und Hopfenbauausstellungen ein gesellschaftliches Leben rund um die „Seele des Bieres“. In vielen - zum Teil bis heute erhaltenen - Hopfenscheunen im Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie in den städtischen Hopfenspeichern etwa in Dannenbergs Langer Straße sind die Erinnerungen an die Hopfenproduktion noch erfahrbar.

In seinem Vortrag berichtet der zertifizierte Natur- und Landschaftsführer Ulli Stang gewissermaßen aus erster Forscherhand über das Kulturgut Hopfen.

Kartenreservierung: Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de

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Kontakt

Janina Stengel M.A., Volontärin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 (0)4131 7599528, E-Mail: j.stengel@ol-lg.de

Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
Tel. +49 (0)4131 759950, Fax +49 (0)4131 7599511
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