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Hedwig von Lölhöffel

29.04.2021

Hedwig von Lölhöffel (29. 4. 1913 - 1986), geb. von Olfers, war die Tochter der Schriftstellerin und Mundartdichterin Erminia von Olfers-Batocki und des Finanzpräsidenten Johannes von Olfers (1878 – 1945). Sie wuchs in Königsberg auf, wo ihr Vater als Oberregierungsrat tätig war, und in Tharau, dem elterlichen Gut ihrer Mutter v. Olfers-Batocki. 1935 übernahm Gut Tharau und lebte dort bis zur Vertreibung. 1943 heiratete sie Erich von Lölhöffel. Der Ehe waren vier Kinder beschieden. Nach der Flucht lebte sie in Bad Harzburg und Hannover, bis sie 1964 ein eigenes Haus in München beziehen konnte. Ihr Mann starb 1971. Eine Lähmung der Gelenke fesselte sie 20 Jahre ans Bett.[1]
Schriftstellerische Werke: Märchenspiele „Goldmarie und Pechmarie“, „Die Gänsemagd“, „Die Sehnsucht“; Singspiel „Das Spiel vom guten Königsmantel“. Nach 1945: Figurenschattenspiel „De dree ole Wiewerkes on dat Kuckelke“; Singspiel für Kinder „Pif Paf Poltrie“; Lebenslauf ihrer Mutter „Mein Pegasus ist ein Kunterchen“; kleine Dorfchronik „Unser Tharau“; „Tharau liegt woanders. Ein Lied, ein Dorf und seine Menschen“ (1987), „Landleben in Ostpreußen“, „Wir binden den Plon“, verschiedene Hörspiele; Schau spiel um Kopernikus „Geheimnis des Doktor Nikolaus“



[1] Bärbel Beutner, Hedwig von Lölhöffel, Unser schönes Samland, Sommer 1987, S. 8 f

 
 
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