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Zaborowo - Saberau

Zaborowo – Saberau liegt südlich von Neidenburg Das Dorf entstand im 14. Jh. im Zuge der Kolonisierung des Gebietes südlich von Gilgenburg durch Betreiben der Komturei Osterode. Die Familie des Lokators, für den der Name Otto verbürgt ist, hatte 500 Jahre lang einen Hof in der Mitte des Ortes, der erst 1919 aufgegeben werden musste und an die Familie Wippich verkauft wurde. Die Familie Otto übte mehrere Jahrhunderte lang das erbliche Schulzenamt aus. Letzter Erbschulze war Wilhelm Otto (1814 - 1901). Die Handfeste des Dorfes wurde 1423 erneuert, weil die alte Ausfertigung vermutlich in der Zeit der Schlacht von Tannenberg 1410 verloren ging.[1]

Auf den Feldern um Saberau wurden verstärkt Kartoffeln angebaut, was die Gründung der Brennereigenossenschaft Saberau-Salleschen und den Bau einer Brennerei noch vor dem 2. Weltkrieg begünstigte. Seit 1926 gab es eine Molkerei im Ort.

Eine Schule gab es in Saberau bereits im Jahr 1800. Diese brannte ab und wurde 1896 durch einen Neubau ersetzt. Wegen des hohen Schüleraufkommens musste dieser Bau 1906 für eine 2. Lehrerstelle erweitert werden, dem sich 1925 ein Erweiterungsbau anschloss. Die Kirche von Saberau war ein Saalbau von 1740 mit hölzernem Dachturm.[2] Sie ist heute katholisch.


[1] Michael Schimanski, Der Erbschulzenhof Otto in Saberau, Neidenburger Heimatbrief, Pfingsten 2012, S. 35 f
[2] Hermann Hardt, Dorfchronik des Dorfes Saberau, Neidenburger Heimatbrief, Pfingsten 2006, S. 29 ff

Schule einst (Neidenburger Heimatbrief
Kirche einst (Neidenburger Heimatbrief)
Hofanlage Wippich (Neidenburger Heimatbrief)
Kirche jetzt (Neidenburger Heimatbrief)
Kirche Muschaken einst (Neidenburger Heimatbrief)
 
 
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