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Die Vorburg

Die dreiflügelige Vorburg wurde im 14. Jh. durch einen massigen Geschützturm an der Südostecke, ergänzt, den man im 16. und 17. Jh. im Innern stark veränderte und den König Karl XII. als Theatersaal benutzte.

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Die dreiflügelige Vorburg wurde im 14. Jh. durch einen massigen Geschützturm an der Südostecke, ergänzt, den man im 16. und 17. Jh. im Innern stark veränderte und den König Karl XII. als Theatersaal benutzte.

Im Ostflügel, dem so genannten Grabowski-Palais, weil dessen Wappen noch im Dreiecksgiebel der Eingangsfront angebracht ist, richtete man im 17. Jh. das Landvogteigericht, ab 1837 bis 1945 das Amtsgericht ein. Leider brannte dieses Gebäude im Januar 1994 teilweise aus. Es wurde mindestens äußerlich inzwischen restauriert.

Auch der Südflügel wurde von der Justiz beansprucht, der Westflügel enthielt Wohnungen, Speicher und Wirtschaftsräume. In diesem Umfeld war der Vater des Dichters Ernst Wichert (1831 – 1902) Gerichtsdirektor.

Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielten die Gebäudeaußenfronten der Vorburg in der Zeit von Bischof Grabowski.

Ein im Verhältnis zur ordenszeitlichen Burg moderneres und bequemeres Bischofsschloss, das so genannte Mittelschloss, bildete seit 1673 unter Bischof Johann Stephan Wydzga (1659 - 1679) den vierten Flügel der Vorburg, wurde aber im 19. Jh. vollständig abgerissen und der Standort eingeebnet, wobei die Trümmer den Burggraben füllten.

Die Sandsteinfigur in der Mitte des Vorburg-Hofes von 1756 stellt die hl. Katharina dar. Sie war nach dem letzten Krieg kopflos. Diesen Mangel hat man inzwischen behoben.

 
 
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