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Gebäude in Nikolaiken

Das ehemalige Rathaus von Nikolaiken wurde nach der Wende mit erheblichem Aufwand umgebaut zum Hotel Mazur. Matthias Bahlo, dessen Familie früher Eigentümer des Hauses war, weist darauf hin, dass dieses Haus nach seiner Kenntnis nie Rathaus war, sondern eine Pension mit Kolonialwarenladen beherbergte. Nach dem Krieg wirtschaftete in den Räumen das Restaurant „Sniardwy“.[1]

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Das ehemalige Rathaus von Nikolaiken wurde nach der Wende mit erheblichem Aufwand umgebaut zum Hotel Mazur. Matthias Bahlo, dessen Familie früher Eigentümer des Hauses war, weist darauf hin, dass dieses Haus nach seiner Kenntnis nie Rathaus war, sondern eine Pension mit Kolonialwarenladen beherbergte. Nach dem Krieg wirtschaftete in den Räumen das Restaurant „Sniardwy“.[1]

Eine erste, der Hl. Dreifaltigkeit gewidmeten Kirche, wurde frühestens 1535 erwähnt. Sie brannte beim Einfall der Tataren 1656 nieder. Nachdem ein Nachfolgebau 1839 baufällig geworden war und abgerissen werden musste, entstand 1841/42 ein neuer neoromanischer Saalbau im Rundbogenstil, verbunden mit klassizistischen Elementen, im Baustil von Schinkel beeinflusst. Der Turm folgte erst 1880.

Ausstattung aus der Erbauungszeit.

Orgel 1768 vom Orgelbauer Ungefug aus Lyck.

• An der Ostwand der Kirche Porträts der Pastoren Adalbert Pomian-Pessarovius (gest. 1696) und Andreas Kowalewski (um 1669 - 1725)

Bemerkenswert ist, dass im Pfarrhaus von Nikolaiken die Gespräche stattfanden, die zur Gründung der Bekennenden Kirche in Ostpreußen führten. Pfarrer war seinerzeit Paul Czekay.[2]

In einem Flügel des ehemaligen großen Schulgebäudes, das heute vor allem auch als Kulturhaus mit Bibliothek und als Jugendtreffpunkt dient, gibt es jetzt eine - kostenpflichtige - Privatschule mit Deutschunterricht als Schwerpunktfach, die seit 1995 den Namen „Marion - Dönhoff -Lyzeum“ trägt.



[1] Zuschrift Matthias Bahlo, 2. 3. 2008
2] Regina Rüter-Czekay, Paul Czekay - Letzter deutscher Pfarrer in Nikolaiken, Masurische Storchenpost, Juni 2012, S. 31

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