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Geschichte von Dorf und Gut

Das Dorf Sorquitten wurde 1379 gegründet, als den Brüdern Christian und Otto von Oelsen durch Hochmeister Winrich von Kniprode hier Land übereignet wurde.

1469 erwarb Georg von Schlieben, dessen Familie ihren Stammsitz in Gerdauen hatte, das Gut. In dieser Zeit entstand die Kirche. Spätere Besitzer war Sigismund von Egloffstein ab 1599 und die Familie von der Groeben ab 1693. Von diesen erbte das Gut 1750 die Familie von Bronikowski.

1804 trat Ernst Friedrich Gottlob von Mirbach aus Kurland als Käufer auf. Er und seine Nachfolger brachten das Gut zu wirtschaftlicher Blüte. Julius Ulrich von Mirbach, ein Mitarbeiter Bismarcks, wurde 1888 in den Grafenstand erhoben. Der letzte deutsche Besitzer, Kapitänleutnant Frhr. Bernard v. Paleske, erbte die Begüterung von seinem Onkel Julius Ulrich von Mirbach.

In der Sorquitter Gutsforst mit besonders dichten Kiefern- und Fichtenbeständen gab es einen guten Wildbestand. Besonders imposant waren die Geweihe der Rothirsche, für die etliche Gold- und Silbermedaillen auf Geweihausstellungen errungen wurden, so 1900 der Kaiserpokal und 1927 der erste Preis auf der Berliner Jagdausstellung für ein Geweih mit 114 cm Stangenlänge eines Hirsches, den der Freiherr v. Paleske geschossen hatte. Sorquitten war seinerzeit berühmt für seine Rotwildjagden.

Das Klima auf dem Gutsgelände war so vorteilhaft, dass man in der Mitte des 19. Jhs. auf der dazugehörigen Halbinsel Wein anbaute und aus den geernteten Trauben Wein keltern konnte. Sogar Südfrüchte wie z. B. Feigen sollen dort gediehen sein. Im Nordteil der Halbinsel befand sich in der Sichtachse zum Schloss das Erbbegräbnis der Gutsherren.

Gasthof Wicht
 
 
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