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Die Kirche in Wargen

Auf dem Vorburggelände, einer lieblich in den Kirchenteich vorspringenden Halbinsel, auf der sich zu prußischer Zeit eine Wallburg befunden haben soll und der Orden eine Feste angelegt hatte, entstand 1330 eine stattliche Pfarrkirche mit wehrhaftem Turm. Ihr Chor und die Sakristei waren aus der alten Burgkapelle im Südflügel hervorgegangen, der etwa 1270 – 1280 entstand. Weitere Räume und die Steine der nicht mehr benötigten Räumlichkeiten der Burg wurden für den Kirchenbau verwendet. Der Burgturm dürfte im Kirchturm aufgegangen sein. Die bis zum Ende des 2. Weltkriegs bestehende Gestalt der Kirche wird um 1600 entstanden sein. Sie wurde wesentlich später verputzt und gelb getüncht.

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Auf dem Vorburggelände, einer lieblich in den Kirchenteich vorspringenden Halbinsel, auf der sich zu prußischer Zeit eine Wallburg befamd,.denn Archäologen fanden Erdwälle und Gräben aus prussischer Zeit, und der Orden eine Feste angelegt hatte, entstand 1330 eine stattliche Pfarrkirche mit wehrhaftem Turm. Ihr Chor und die Sakristei waren aus der alten Burgkapelle im Südflügel hervorgegangen, der etwa 1270 – 1280 entstand. Weitere Räume und die Steine der nicht mehr benötigten Räumlichkeiten der Burg wurden für den Kirchenbau verwendet. Der Burgturm dürfte im Kirchturm aufgegangen sein. Die bis zum Ende des 2. Weltkriegs bestehende Gestalt der Kirche wird um 1600 entstanden sein. Sie wurde wesentlich später verputzt und gelb getüncht. Auf dem Platz der Ordensburg entstand später das Pfarrhaus.

Die Kirche sah bis zum 2. Weltkrieg noch ganz hervorragend und imposant aus. Dann wurde sie zusammen mit dem Dorf zum Ende des Krieges zerstört. Immerhin hielt man es für möglich, dass im Bereich der Kirche das Bernsteinzimmer verborgen worden sein könnte, weshalb 1989 hier Probegrabungen vorgenommen wurden. Von der Kirche existieren noch Fundamente und offene Keller. Von der Wohnbebauung Wargens hat ein Haus überlebt.

 
 
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