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Warnikajmy – Warnikeim östlich von Korschen

eit 1916 ließ der Landrat des Kreises Gerdauen, Julius Freiherr von Braun, auf dem kleinen Vorwerk Warnikeim, das er geerbt hatte, neben den vorhandenen älteren Vorwerksgebäuden ein ritterburgartiges Gutshaus bauen. Die Entwürfe dafür lieferte der Gerdauener Architekt Paul Englers. Weil Kriegsgefangene bei den Bauarbeiten eingesetzt wurden und die Ziegel aus der gutseigenen Ziegelei kamen, konnten die Baukosten für das imposante Gebäude niedrig gehalten werden. 1923 zog die Familie ein, doch bereits 1929 wurde das Gutshaus wegen der Landwirtschaftskrise an die Bank verkauft. Freiherr von Braun erlag 1931 einem Herzinfarkt, die Familie zog nach Königsberg. Das Land wurde in vier Höfe aufgeteilt.

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Seit 1916 ließ der Landrat des Kreises Gerdauen, Julius Freiherr von Braun, auf dem kleinen Vorwerk Warnikeim, das er geerbt hatte, neben den vorhandenen älteren Vorwerksgebäuden ein ritterburgartiges Gutshaus bauen. Die Entwürfe dafür lieferte der Gerdauener Architekt Paul Englers. Weil Kriegsgefangene bei den Bauarbeiten eingesetzt wurden und die Ziegel aus der gutseigenen Ziegelei kamen, konnten die Baukosten für das imposante Gebäude niedrig gehalten werden. 1923 zog die Familie ein, doch bereits 1929 wurde das Gutshaus wegen der Landwirtschaftskrise an die Bank verkauft. Freiherr von Braun erlag 1931 einem Herzinfarkt, die Familie zog nach Königsberg. Das Land wurde in vier Höfe aufgeteilt.

Entgegen der Anordnung durch den Kultusminister ließ der Bauleiter Karl Meklenburg 1934 das Haupthaus und den großen Rundturm abreißen. Stehen blieben das Inspektorhaus, die Stallungen am Innenhof und das Einfahrtstor.

 
 
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