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Die Anlage des Führerhauptquartiers

Insgesamt entstanden hier auf einer Fläche von 2,5 qkm rd. 200 Gebäude und Anlagen der verschiedensten Art. Gebaut wurden sie in den Jahren 1940 bis 1944 nach einem Entwurf des Stabes der Organisation Todt. Ausgewiesen war sie als eine Baustelle der Askania-Werke. Verantwortlich für den Bau war Ing. Behrens. Das ganze Areal war von einem dichten Minengürtel umgeben. MehrereFlak-Stellungen sollten vor Fliegerangriffen schützen. Der Zutritt zum Führerhauptquartier wurde sorgfältig bewacht und durch drei Sperrkreise abgeschirmt. Alle Wege und Pfade sowie die kleinsten unbewaldeten Stellen zwischen den Bunkern waren mit Tarnnetzen überspannt, die der Jahreszeit entsprechend ausgewechselt wurden.

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Insgesamt entstanden hier auf einer Fläche von 2,5 qkm rd. 200 Gebäude und Anlagen der verschiedensten Art. Gebaut wurden sie in den Jahren 1940 bis 1944 nach einem Entwurf des Stabes der Organisation Todt. Ausgewiesen war sie als eine Baustelle der Askania-Werke. Verantwortlich für den Bau war Ing. Behrens. Das ganze Areal war von einem dichten Minengürtel umgeben. Mehrere Flak-Stellungen sollten vor Fliegerangriffen schützen. Der Zutritt zum Führerhauptquartier wurde sorgfältig bewacht und durch drei Sperrkreise abgeschirmt. Alle Wege und Pfade sowie die kleinsten unbewaldeten Stellen zwischen den Bunkern waren mit Tarnnetzen überspannt, die der Jahreszeit entsprechend ausgewechselt wurden.

Es gab 7 starke Luftschutzbunker mit 6 – 8 Meter starken Decken für Hitler, Göring, Bormann und für Gäste, die möglichst komfortabel ausgestattet waren . Die Gäste kamen aus dem Inland und dem Ausland, so Mussolini, der König von Bulgarien, Admiral Horthy und andere Staatsmänner, Botschafter, Feldmarschälle, Generäle, Ritterkreuzträger. Generaloberst Jodl war in einer Leichtbaracke untergebracht und Feldmarschall Keitel sowie Rüstungsminister Speer verfügten über je eine Betonbaracke. Die Wohnräume waren z. T. mit Holz getäfelt, es gab geflieste Badezimmer, fließendes kaltes und warmes Wasser, Zentralheizung etc.

Zu den historisch wichtigen Einrichtungen gehörte die - leichte - Lagebaracke, in der am 20. Juli 1944 die Attentatsbombe explodierte, die Hitler nicht tötete, sondern vornehmlich nur erschreckte. Die Hinterlassenschaft der Wolfsschanze ist heute ein gepflegtes Freilichtmuseum. Auf den restlichen Fundamenten der Attentats-Baracke wurde eine Gedenktafel angebracht. Im Jahr 5016 kamen ca. 300.000 Besucher hier her.

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Lageplan Wolfsschanze 2014
Legende zum Lageplan 2014
 
 
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