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Der Ortsteil Caspershöfen/Kaspershöfen von Bludau

Caspershöfen, ein kleines königsliches Bauerndorf, wurde 1433 erstmals urkundlich erwähnt. Es erhielt bereits 1864 eine kleine Bahnstation an der Eisenbahnstrecke Königsberg – Pillau. Zum Bahnhof gehörten einige Wohnhäuser für die Angestellten und einige Stellwerke.

In der Nähe dieses Bahnhofs entstand ab 1912 auf Betreiben von Hermann Lemke aus Bludau eine Molkerei, die aber erst 1927 ihren Betrieb aufnahm.

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Caspershöfen, ein kleines königsliches Bauerndorf, wurde 1433 erstmals urkundlich erwähnt. Es erhielt bereits 1864 eine kleine Bahnstation an der Eisenbahnstrecke Königsberg – Pillau. Zum Bahnhof gehörten einige Wohnhäuser für die Angestellten und einige Stellwerke.

In der Nähe dieses Bahnhofs entstand ab 1912 auf Betreiben von Hermann Lemke aus Bludau eine Molkerei, die aber erst 1927 ihren Betrieb aufnahm. Hergestellt wurden bis 1945 Tilsiter Käse, Butter, Quark und Sahne. Beliefert wurden hauptsächlich die Geschäfte in Fischhausen und Königsberg. Das Einzugsgebiet für die Milch umfasste die Dörfer Caspershöfen, Bludau, Forken, Geidau, Kallen, Compehnen, Wischrodt und Ludwigsfelde. Hermann Lemke brachte die Molkereigebäude in die Molkerei-Genossenschaft GmbH Caspershöfen (so ab 1943 firmierend) ein, zu der außer ihm die Gesellschafter von der Goltz (Compehnen), Federmann (Geidau) und Fritz Huuk (Caspershöfen) gehörten. Fritz Huuk war auch der Geschäftsführer. Letzter Betriebsleiter ab 1936 war Hans Baumgartner.[1]


[1] Edith Lemke, Heimatchronik Bludau

Bahnhofsgebäude (Chronik Bludau)
Wohnhaus der Molkerei (Chronik Bludau)
Butterei (Chronik Bludau)
Bahnhof Caspershöfen (Chronik Bludau)
 
 
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