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Umgebung von Brandenburg: Swetloje - Kobbelbude

Unweit östlich von Brandenburg bei der Einmündung des Stradick in den Frisching liegt der Ort Swetloje – Kobbelbude. Es gibt zwei Orte mit dem deutschen Namen Kobbelbude. Der andere Ort liegt im Samland bei Großheidekrug und trägt heute den russischen Namen Bobrowo.

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Unweit östlich von Brandenburg bei der Einmündung des Stradick in den Frisching liegt der Ort Swetloje – Kobbelbude. Es gibt zwei Orte mit dem deutschen Namen Kobbelbude. Der andere Ort liegt im Samland bei Großheidekrug und trägt heute den russischen Namen Possjolok.

Swetloje – Kobbelbude war vor dem Krieg ein wichtiger Eisenbahnabzweig und Umsteigebahnhof. Davon zeugt noch das mit Brettern verschlossene Stationsgebäude und der inzwischen verfallene Wasserturm, der einst die Dampflokomotiven mit Wasser versorgen musste. Die Kaliningrader Künstlerin Anna Fedosejewa hatte diesen Turm für sich entdeckt und setzte sich erfolgreich zusammen mit Gleichgesinnten für dessen Rettung ein, denn er sollte wegen Einsturzgeahr abgerissen werden. Das Umfeld wurde aufgeräumt, der Turm erhielt ein provisorisches Notdach und die Helfer gründeten den Verein „Swetlaja baschnja“ – Heller Turm. Diesem verpachtete die russische Administration langfristig den Turm und außerdem wurden die Arbeiten durch ein Präsidentenstipendium gefördert. Im Wasserturm ist ein kleines Kulturzentrum mit einem Atelier geplant. Auf diese Weise könnte Swetloje – Kobbelbude mit geretteter Arrchitektur aus deutscher Zeit zu einem interessanten Ausflugsort werden.[1]



[1] Markus Ackeret, Der Wasserturm von Kobbelbude – Kaliningrad wettet mit seiner Vergangenheit auf die Zukunft, Neue Zürcher Zeitung, 13. 5. 2021

 
 
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