Deutsch Polnisch Russisch 
 
Link ber Facebook senden
Seite twittern
 

Ausstattung des Kircheninnern

• der dreistöckige Hauptaltar ist ein Geschenk von Bischof Theodor Andreas Potocki (1711 - 1723), ausgestattet mit Verzierungen, die Christoph Peucker aus Königsberg 1719/20 schuf. Das Mittelbild der Muttergottes ist ein Werk des Flamen Bartholomäus Pens von 1640 und war schon in der alten Kapelle vorhanden. Der Goldschmied Samuel Grewe verkleidete das Bild 1719 nach byzantinischer Art mit Silberblech, das man aus Votivtafeln gewonnen hatte, und seitdem sind nur noch die Köpfe von Maria und ihrem Sohn zu sehen. Die Schnitzwerke daneben stellen links Johannes den Täufer und rechts König David dar. Im ersten Stock ist das Ölgemälde einer Mariendarstellung angebracht, darüber die Aufnahme Mariens in den Himmel, beide Gemälde vermutlich von Peter Kolberg um 1710. Flankierend stehen Heiligenfiguren.

Mehr lesen

• der dreistöckige Hauptaltar ist ein Geschenk von Bischof Theodor Andreas Potocki (1711 - 1723), ausgestattet mit Verzierungen, die Christoph Peucker aus Königsberg 1719/20 schuf. Das Mittelbild der Muttergottes ist ein Werk des Flamen Bartholomäus Pens von 1640 und war schon in der alten Kapelle vorhanden. Der Goldschmied Samuel Grewe verkleidete das Bild 1719 nach byzantinischer Art mit Silberblech, das man aus Votivtafeln gewonnen hatte, und seitdem sind nur noch die Köpfe von Maria und ihrem Sohn zu sehen. Die Schnitzwerke daneben stellen links Johannes den Täufer und rechts König David dar. Im ersten Stock ist das Ölgemälde einer Mariendarstellung angebracht, darüber die Aufnahme Mariens in den Himmel, beide Gemälde vermutlich von Peter Kolberg um 1710. Flankierend stehen Heiligenfiguren.

• das Tabernakel auf dem Altartisch ist eine Schöpfung von Samuel Grewe von 1719. Dargestellt sind das Abendmahl und die Speisung der Jünger zu Emmaus.

• sechs der Beichtstühle, Eichenholz mit schwarzen Leisten, stammen vom Bildhauer Johann Christoph Doebel von 1696.

• eine Sonnenmonstranz gestaltete 1740 Christian Friedrich Herold

• eine mit Silber- und Goldblech überzogene Marienfigur steht auf einem echten Lindenbaumstumpf, dem Blattwerk aus Metall angefügt wurde. Das Werk entstand 1728 und soll sich auf dem Platz befinden, an dem angeblich einst die große Linde mit dem wundertätigen Marienbild gestanden hat, und zwar am letzten Pfeiler links nahe dem Triumphtor. Die Marienstatuette stiftete Pater Jacob Marquard 1652 und in der alten Kapelle soll sie in der Mitte gestanden haben.

Seitenaltäre:

links vom Hauptaltar in der Reihenfolge:

  1. Christoph Peucker, 1702, Altar des hl. Ignatius von Loyola, in ihm werden die Reliquien des hl. Symphorianus aufbewahrt, Gemälde von 1849),
  2. 2.Johann Christoph Doebel, 1697, Altar der schmerzhaften Muttergottes, Marienbild von Martino Altomonte aus Wien 1701/02,
  3. 3. Johann Christoph Doebel, 1697, Altar des hl. Joseph gestiftet von Johannes Georg König,
  4. 4. Christoph Peucker, 1708, Altar des hl. Stanislaus Kostka er enthält die Reliquien des Apostels Andreas und anderer Heiliger,

rechts vom Hauptaltar in der Reihenfolge:

  1. Christoph Peucker, um 1700, Altar des hl. Franz Xaver mit den Reliquien der hl. Liberata und einem hölzernen Kruzifix aus dem Ende des 14. Jhs., das Stephan Sadorski 1634 der Kirche geschenkt hatte,
  2. 2. Johann Christoph Doebel, 1699, Altar des sterbenden Christus, Gemälde von Martino Altomonte,
  3. 3. Johann Christoph Doebel, 1698, Annenaltar, gestiftet von Jakob Schröder,
  4. 4. Christoph Peucker, um 1700, Altar des hl. Michael, gearbeitet aus Bitterholz und mit Silberblech überzogen.

• die Bilder auf der Kanzel malte 1725 - 1730 Peter Kolberg. In den Füllungen der Tür, der Treppe und der Brüstung sind Szenen aus dem alten und neuen Testament dargestellt, auf der unteren Füllung der Kanzeltreppentür hat er sich als Zuschauer von Johannes dem Täufer selbst dargestellt. Peter Kolberg, Ratsherr und Künstler, gilt als einer der bedeutendsten Barockmaler des Ermlands.

• die Kanzel selbst schnitzte der Bildhauer Christoph Peucker aus französischem Nußbaumholz.

• die Orgel stammt von dem berühmtesten Orgelbauer seiner Zeit, dem königlich-preußischen Hof-Orgelbauer Johann Josua Mosengel 1721, der auf die letzte Quittung schrieb: “Gott erhalte das Werk bis an den Jüngsten Tag”. Das Positiv davor ist von 1751. Die Taube im Strahlenkranz darüber symbolisiert den Heiligen Geist. Wenn die Orgel ertönt, setzen sich die Instrumente der Engel in Bewegung. 1905 wurde die Orgel von der Firma Terletzki-Göbel umgebaut und hat seitdem 37 klingende Register. Offenbar ist dabei die Klangstimmung verändert worden. Jedenfalls will man jetzt nach Möglichkeit wieder zur barocken Klangkonzeption zurückkehren. Die Orgelempore stützt sich auf zwei besonders schön geschnitzte korinthische Säulen. Video mit Musik der Orgel siehe hier. (Ursula Rodemerk und Gerhard Rautensee auf facebook, 17. 1. 2018)

• der Messingkronleuchter mit 24 auf Muscheln gestellten Lichtern ist ein Werk des 18. Jhs

Seite 2 von 2
Terletzki-Schild (Ute Heitmann, 2012)
Orgelpfeifen (Ute Heitmann, 2012)
 
 
©2005 - 2011 www.ostpreussen.net, powered by dev4u®-CMS
Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren