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Legende vom Tatarenstein

Bei der Belagerung der Stadt durch die Tataren 1656 trug sich der Legende nach Außerordentliches zu. Die tatarisch-polnischen Krieger hatten die Belagerungsarbeiten beendet. Es war ruhig, die Sonne schien und der Anführer der Tataren ließ sich zum Mittagsmahl im Schatten eines großen Findlings nieder.

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Bei der Belagerung der Stadt durch die Tataren 1656 trug sich der Legende nach Außerordentliches zu. Die tatarisch-polnischen Krieger hatten die Belagerungsarbeiten beendet. Es war ruhig, die Sonne schien und der Anführer der Tataren ließ sich zum Mittagsmahl im Schatten eines großen Findlings nieder. In diesem Moment richtete der Neidenburger Meisterschütze Nowak eine der Kanonen der Burg auf diesen Findling, feuerte und traf exakt den Stein, vielleicht sogar den Anführer selbst. Von diesem Zwischenfall waren die Tataren dermaßen beeindruckt, daß sie die Belagerung abbrachen und abzogen. Der Schütze Nowak aber wurde von den befreiten Einwohnern stürmisch gefeiert. Den Monolithen nannte man von da ab den „Tatarenstein“, und den gibt es immer noch. Er gilt als größter Findlingsblock Ostpreußens und befindet sich gut 1 km südöstlich der Stadt jenseits des Dorfes Tatary auf einer Anhöhe

 
 
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