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Die Gebäude der Burg

Die Vorburg mit Rundbasteien, für den Einsatz von Feuerwaffen eingerichtet und deshalb relativ niedrig gebaut, entstand um 1517 und wurde in wesentlichen Teilen nach dem Stadtbrand von 1804 abgetragen

Der Eingang zur vierflügeligen Hauptburg im Osten wurde durch zwei wuchtige, viereckige Türme gesichert. Im südlichen Turm befindet sich die Feuerkammer eines Erdofens. Die Wandmalereien im Saal über dem Tor existieren nicht mehr.

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Die Vorburg mit Rundbasteien, für den Einsatz von Feuerwaffen eingerichtet und deshalb relativ niedrig gebaut, entstand um 1517 und wurde in wesentlichen Teilen nach dem Stadtbrand von 1804 abgetragen

Der Eingang zur vierflügeligen Hauptburg im Osten wurde durch zwei wuchtige, viereckige Türme gesichert. Im südlichen Turm befindet sich die Feuerkammer eines Erdofens. Die Wandmalereien im Saal über dem Tor existieren nicht mehr.

Im ersten Stock des Hauptflügels im Westen befanden sich die drei repräsentativen, mit Kreuzgewölben überdeckten Räume der Burg, der Remter, das Zimmer des Ordenspflegers sowie die Kapelle.

In der Kapelle entdeckte man bei Renovierungsarbeiten 1933/34 mittelalterliche Wandgemälde, die teilweise in der Zeit um 1400 entstanden, so das Martyrium der Zehntausend, die 4 Evangelisten und eine Anbetungsszene. Die Kampfszene im Remter, in der kraftvolle Ritter die das Laster symbolisierenden Drachen überwältigen, datiert man auf ca. 1520. Es existiert wohl noch die hl. Veronika, vier Wappen und Reste des hl. Georg (um 1480). Die Wandgemälde in beiden Räumen sind durch die Kriegseinwirkungen von 1945 nur noch äußerst fragmentarisch vorhanden.

Die Seitenflügel wurden um 1400 angebaut und dienten vornehmlich der Bewirtschaftung. Die Räume des Südflügels haben Tonnengewölbe. Im Norden gab es einst die Brauerei und eine Küche, überdeckt mit Kreuzgewölben. Ansonsten befanden sich in den Flügeln die Kammern der Burgbesatzung. Der hölzerne Umgang ist rekonstruiert.

Detaillierte Informationen, Bilder und Grundrisse zur Burg in Neidenburg findet man bei Malgorzata Jackiewicz-Garniec/Miroslaw Garniec, "Burgen im Deutschordensstaat Preußen - Pomesanien, Oberland, Ermland, Masuren", Olsztyn 2009, S. 274 - 285

 
 
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