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Gisiel - Geisseln

Das hiesige Gut gehörte im 18. Jh. der Familie von Natzmer. Johann Georg von Reibnitz, dessen Familie 500 Jahre lang im nahen Kerschitten, wo das Gutshaus nicht mehr existiert, ansässig war, erwarb die Ländereien 1795. Die Familie saß hier ebenso wie im Stammgut Kerschitten bis 1945. Letzter deutscher Eigentümer war Ernst von Reibnitz, der 1945 ums Leben kam.

Das Gutshaus, ein zweistöckiger Flügelbau mit13 Fensterachsen , zählte zu den schönsten Herrenhäusern des 18. Jhs. in der Gegend. Leider ist es weitgehend zerfallen. Die Wandpfeiler des Mittelgiebels und die von kleinen Giebeln gekrönten Seitenrisalite sind bereits gequadert. Innen reichte die Eingangshalle über beide Stockwerke. Eine geschnitzte Eichentreppe aus Eichenholz im Stil des Empire führte in die obere Etage. In einigen Räumen hatten sich auch noch wertvolle Stuckdecken erhalten. Das Anwesen ist heute Eigentum der AWRSP (Staatliche Agentur für Landwirtschaftliche Immobilien - Stand 2001).

Besser erhalten sind die alten Wirtschaftsgebäude aus den Jahren 1854 – 1908.. Der im 19. Jh. von Johann Larass gestaltete Landschaftspark ist dagegen leider auch stark zugewachsen und vernachlässigt, aber viele alte Bäume stehen noch.

 
 
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