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Tymawa - Thymau

Das Gut wurde auf jenen 200 Hufen Land gegründet, das Nicolaus von Cobelau vom Komtur Luther von Braunschweig 1328 oder 1331 zur Kolonisierung überschrieben bekam und auf dem außerdem Ganshorn und Mühlen entstanden. Der spätere Besitzer Nikolaus v. Ganshorn kam ursprünglich aus Thiemau, Krs. Graudenz, und verhalf dem Ort durch seine Herkunft zu seinem Namen.

Lange Zeit hindurch gehörten die Ländereien zum Grundbesitz der Grafen Finck von Finckenstein in Gilgenburg, im 18. und 19. Jh. der Familie von Brandt. Ahasverus von Brandt (1758 - 1822) war seit 1809 Direktor des Komitees der ostpreußischen und litauischen Stände und hatte maßgeblichen Einfluss auf die Kodifikation des ostpreußischen Privinzialrechts 1794. Danach war Herr von Wernitz der Eigentümer.

Das Herrenhaus wurde 1891 gebaut und hat sich ganz gut erhalten. Die Reithalle neben dem Gutshaus kam in den 1930er Jahren hinzu, die Brennerei fiel den Kriegshandlungen 1945 zum Opfer. Auf der Parkseite wurde nach dem Krieg ein Speiseraum angefügt.

Den Park plante Johann Larass in der 2. Hälfte des 19. Jhs. und er existiert noch bis auf einen Streifen am Ufer, der abgeholzt wurde. Auf einer Anhöhe im Park befindet sich der ehem. Gutsfriedhof.

Heute ist das Anwesen privater Besitz.

 
 
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