Geschichts-Chronik der Stadt Nidzica - Neidenburg

• Der westliche Teil des Kreisgebiets gehörte zum prußischen Gau der Sassen, dessen östlicher Teil zur Landschaft der Galinder. Zunächst ordnete man diesen Landstrich, anfängliche eine Wildnis, der Komturei Christburg, ab 1340 der Komturei Osterode zu. Die Gegend um Neidenburg war bereits invorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie zahlreiche Funde aus der mittleren und jüngeren Steinzeit sowie aus der Bronzezeit belegen. Zeuge für die germanische Periode war das Fürstengrab von Pilgramsdorf, dessen Fundstücke aus den 1930er Jahren sich in Russland befinden sollen[1]Dieses Grab aus dem frühen 4. Jh. gilt als einer der wissenschaftlich wichtigsten Funde im Kreis Neidenburg. Ab etwa 1321 begann man, herrenlos gewordenes Kulturland und Waldgelände an deutsche Siedler und getaufte Prußen zu vergeben.[2]

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