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Geschichte von Kraupischken

Der Schlossberg etwa 5 km südöstlich von Kraupischken beim Dorf Sassupönen war wohl einst Standort der Prußenfestung „Sassaburg“, die 1276 von den Ordensrittern unter Konrad von Thierberg erobert wurde. Sie galt den Litauern bis ins 19. Jh. hinein als heilig. Das Dorf Kraupischken im malerischen Instertal zwischen Ragnit und Insterburg wurde am 20. 11. 1352 als „Cropiscen an der Instrad“ erstmalig urkundlich erwähnt, als sich der Orden mit dem Bischof von Samland geeinigt hatte, die Landschaft Nadrauen aufzuteilen, und war somit eine der ältesten Siedlungen im Kreis. Die Siedlung fungierte damals wohl als Rastplatz und Pferdewechselstation. Die Gegend war allerdings schon wesentlich länger besiedelt, denn man fand 1723 auf dem Gut Breitenstein Fürstengräber aus der Zeit 600 bis 800 n. Chr. Im Jahr 1725 erstattete Professor Rohde von der Albertus-Universität in Königsberg einen Bericht über die Ausgrabung dieser vorordenszeitlichen prußischen Begräbnisstelle im Gutspark. Damit dürfte die erste archäologische Ausgrabung in Ostpreußen überhaupt dokumentiert worden sein.

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Bilder

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Ansicht Kraupischken 20. Jh. (Land an der Memel)
Einstiger Bahnhof 2017
 
 
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