Gierzwald - Geierswalde

Die Entstehung des hiesigen Rittergutes erfolgte nach 1325 auf dem Gelände von 400 ha (à 16,5 ha), das der Orden dem Ritter von Otatz und einigen seiner Verwandten zur Kolonisierung übereignete. Dazu zählte offenbar auch Peter von Gierswald, von dem der Name des Ortes abgeleitet ist. Es trat in der Folge ein häufiger Besitzerwechsel ein. Im 17. Jh. waren es die Familien Burski, Birckhan und Salicki, im 18. Jh. die Familie Zakrzewski, im 19. und 20. Jh. die Familien Markwald, Eschenburg und Hoepfner. Um 1900 betrug die landwirtschaftliche Fläche rd. 1.000 ha. Der Betrieb schloss eine Brennerei und eine Ziegelei ein. Haupttätigkeitsfeld war die Viehzucht.

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Bilder

Kanzel und Taufengel (Osteroder Zeitung, 2014)
 
 
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